IT-Leasing nur mit Durchblick und dem richtigen Anbieter
Zinsen, Raten und Laufzeiten bergen jede Menge Fallstricke
Von: Ulrich Kemp
Der Stellenwert der Informationstechnik als Motor für das Geschäft steigt. Damit wächst auch der Druck auf die Unternehmen, wichtige IT-Investitionen und -Innovationen nicht zu verschlafen, so auch die Migration ins konvergente IP-Netz. IT-Leasing hilft, notwendige Neuerungen rechtzeitig voranzutreiben, ohne das Unternehmensbudget zu strapazieren.

Das IT-Leasing boomt. Die Vielzahl der Leasinganbieter und Angebote stellt Unternehmen in Finanzierungsfragen vor eine große Herausforderung. Bei der Entscheidung, beispielsweise PCs, Router, Switches oder IP-fähige Telefonanlagen zu leasen, sollte genau verglichen werden. So differiert der effektive Zinssatz, der hinter solchen Angeboten steht, oft erheblich. Einfluss auf die monatliche Ratenzahlung haben gleich drei Faktoren: die Restwerthöhe nach Ablauf der Vertragszeit, der Ausfallrisiko- und Gewinnaufschlag des leasinggebenden Finanziers und die vereinbarte Zahlungsweise. Zudem handhaben die IT-Leasinganbieter das Thema »System-Upgrade« während der Vertragslaufzeit unterschiedlich: mit spürbaren, nur geringen oder keinen Ratenaufschlägen. Auch die Wahl zwischen fixen Leasingraten und solchen, die mit der wachsenden Rentabilität der neuen Systeme steigen, ist in diesem Marktsegment längst keine Selbstverständlichkeit. Zu alledem kommt das Risiko, dass zum Nachteil des Unternehmens im komplexen Vertragswerk, vor allem im Kleingedruckten, wichtige Punkte leicht übersehen werden.
Angesichts der Unterschiede und versteckten Risiken bei den IT-Leasingangeboten sollten die Entscheider ihr Augenmerk darauf legen, dass sie beim Erwerb der IT-Produkte direkt vom IT-Anbieter zwischen den Finanzierungen mehrerer Leasinggeber wählen können. Denn Wettbewerb führt bekanntlich zu lukrativeren Preisen, in diesem Fall zu niedrigeren Leasingraten. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang, dass manche IT-Anbieter die Unternehmen sowohl bei der Finanzierung beraten als auch beim Zustandekommen der Verträge tatkräftig unterstützen: von der Auswahl des wirklich günstigsten Leasingangebots mit Hilfe speziell entwickelter Leasingrechner über die Abwicklung sämtlicher Antragsformalitäten bis hin zum Vertragsabschluss. Der Kundenberater erläutert die Finanzierungsmodelle und Vertragswerke. Zusätzlich erspart die elektronische Bearbeitung dem Unternehmen Aufwand und dadurch Kosten.
Die Austauschoption während der Vertragslaufzeit sollte auf dem schnelllebigen IT-Markt so ausgelegt sein, dass die Hard- und Software schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit gewechselt werden können, so dass bei Bedarf ein Systemgenerationswechsel möglich ist. Die monatlichen Raten sollten dadurch nicht oder nur geringfügig steigen. Über so genanntes Innovations-Leasing passen die Raten besser ins Budget und in die Bewertung des Controlling. Für die Unternehmen ist diese Form des IT-Leasings zudem ein wichtiges Steuerungselement der Finanzierung: In der Einführungsphase mit geringem Ertrag fallen die Raten niedrig aus. Erst mit steigendem Ertrag werden sie nach oben angepasst. Auch hier hilft kompetente Beratung durch den IT-Anbieter, zum passenden Angebot zu finden.
Für IT-Leasing sprechen viele Vorteile. Ohne ad hoc hohe IT-Investitionen tätigen zu müssen, können notwendige Neuerungen rechtzeitig angepackt werden. Die Unternehmen, vor allem mittelständische Firmen ohne dicke Kapitaldecke, brauchen Basel II und hohe Darlehenszinsen nicht zu fürchten. Da keine Anschaffungskosten zur Bildung von Anlagevermögen anfallen, werden diese Kosten von der Bank auch nicht im Rahmen der Firmenbilanz geprüft und bewertet. Die Kreditlinie und das Eigenkapital werden geschont. Der Einkauf und das Controlling können buchhaltungsvereinfachend mit fixen Leasingraten kalkulieren. Diese sind zudem fortlaufend voll als Betriebsausgaben absetzbar. Speziell über Innovations-Leasing können Monat für Monat getreu der Devise »pay as you earn« die Leasingraten und der über die neue IT erwirtschaftete Ertrag einander gegenübergestellt werden. Für das Unternehmen heißt das mehr IT-Kosten- und -Leistungstransparenz.
Nach Ablauf der Vertragszeit hat das Unternehmen drei Möglichkeiten: Es gibt die Hard- und Software einfach ab und braucht sich um deren Entsorgung nicht zu kümmern. Oder es nutzt die geleaste Hard- und Software über die Vertragslaufzeit hinaus zu niedrigeren Raten.
Die Variante drei: Es kauft die geleasten Systeme zu einem geringen Preis, abhängig vom Restwert.

Zinsen, Raten und Laufzeiten bergen jede Menge Fallstricke.
Der Stellenwert der Informationstechnik als Motor für das Geschäft steigt. Damit wächst auch der Druck auf die Unternehmen, wichtige IT-Investitionen und -Innovationen nicht zu verschlafen, so auch die Migration ins konvergente IP-Netz. IT-Leasing hilft, notwendige Neuerungen rechtzeitig voranzutreiben, ohne das Unternehmensbudget zu strapazieren.

Das IT-Leasing boomt. Die Vielzahl der Leasinganbieter und Angebote stellt Unternehmen in Finanzierungsfragen vor eine große Herausforderung. Bei der Entscheidung, beispielsweise PCs, Router, Switches oder IP-fähige Telefonanlagen zu leasen, sollte genau verglichen werden. So differiert der effektive Zinssatz, der hinter solchen Angeboten steht, oft erheblich. Einfluss auf die monatliche Ratenzahlung haben gleich drei Faktoren: die Restwerthöhe nach Ablauf der Vertragszeit, der Ausfallrisiko- und Gewinnaufschlag des leasinggebenden Finanziers und die vereinbarte Zahlungsweise. Zudem handhaben die IT-Leasinganbieter das Thema »System-Upgrade« während der Vertragslaufzeit unterschiedlich: mit spürbaren, nur geringen oder keinen Ratenaufschlägen. Auch die Wahl zwischen fixen Leasingraten und solchen, die mit der wachsenden Rentabilität der neuen Systeme steigen, ist in diesem Marktsegment längst keine Selbstverständlichkeit. Zu alledem kommt das Risiko, dass zum Nachteil des Unternehmens im komplexen Vertragswerk, vor allem im Kleingedruckten, wichtige Punkte leicht übersehen werden.
Angesichts der Unterschiede und versteckten Risiken bei den IT-Leasingangeboten sollten die Entscheider ihr Augenmerk darauf legen, dass sie beim Erwerb der IT-Produkte direkt vom IT-Anbieter zwischen den Finanzierungen mehrerer Leasinggeber wählen können. Denn Wettbewerb führt bekanntlich zu lukrativeren Preisen, in diesem Fall zu niedrigeren Leasingraten. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang, dass manche IT-Anbieter die Unternehmen sowohl bei der Finanzierung beraten als auch beim Zustandekommen der Verträge tatkräftig unterstützen: von der Auswahl des wirklich günstigsten Leasingangebots mit Hilfe speziell entwickelter Leasingrechner über die Abwicklung sämtlicher Antragsformalitäten bis hin zum Vertragsabschluss. Der Kundenberater erläutert die Finanzierungsmodelle und Vertragswerke. Zusätzlich erspart die elektronische Bearbeitung dem Unternehmen Aufwand und dadurch Kosten.
Die Austauschoption während der Vertragslaufzeit sollte auf dem schnelllebigen IT-Markt so ausgelegt sein, dass die Hard- und Software schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit gewechselt werden können, so dass bei Bedarf ein Systemgenerationswechsel möglich ist. Die monatlichen Raten sollten dadurch nicht oder nur geringfügig steigen. Über so genanntes Innovations-Leasing passen die Raten besser ins Budget und in die Bewertung des Controlling. Für die Unternehmen ist diese Form des IT-Leasings zudem ein wichtiges Steuerungselement der Finanzierung: In der Einführungsphase mit geringem Ertrag fallen die Raten niedrig aus. Erst mit steigendem Ertrag werden sie nach oben angepasst. Auch hier hilft kompetente Beratung durch den IT-Anbieter, zum passenden Angebot zu finden.
Für IT-Leasing sprechen viele Vorteile. Ohne ad hoc hohe IT-Investitionen tätigen zu müssen, können notwendige Neuerungen rechtzeitig angepackt werden. Die Unternehmen, vor allem mittelständische Firmen ohne dicke Kapitaldecke, brauchen Basel II und hohe Darlehenszinsen nicht zu fürchten. Da keine Anschaffungskosten zur Bildung von Anlagevermögen anfallen, werden diese Kosten von der Bank auch nicht im Rahmen der Firmenbilanz geprüft und bewertet. Die Kreditlinie und das Eigenkapital werden geschont. Der Einkauf und das Controlling können buchhaltungsvereinfachend mit fixen Leasingraten kalkulieren. Diese sind zudem fortlaufend voll als Betriebsausgaben absetzbar. Speziell über Innovations-Leasing können Monat für Monat getreu der Devise »pay as you earn« die Leasingraten und der über die neue IT erwirtschaftete Ertrag einander gegenübergestellt werden. Für das Unternehmen heißt das mehr IT-Kosten- und -Leistungstransparenz.
Nach Ablauf der Vertragszeit hat das Unternehmen drei Möglichkeiten: Es gibt die Hard- und Software einfach ab und braucht sich um deren Entsorgung nicht zu kümmern. Oder es nutzt die geleaste Hard- und Software über die Vertragslaufzeit hinaus zu niedrigeren Raten.
Die Variante drei: Es kauft die geleasten Systeme zu einem geringen Preis, abhängig vom Restwert.
