Über »XenDesktop« von Citrix stellen Unternehmen virtuelle Desktops für Windows-XP oder -Vista bereit. Unter dem Begriff »Desktop Appliances« bringen Hersteller wie HP oder Wyse Thin-Clients speziell für den Einsatz mit Xen-Desktop.
Derzeit ist Citrix' Xen-Desktop als Beta verfügbar. Die Desktops laufen als virtuellen Maschinen (VM) auf »XenServers« von Citrix. Dieser ist in Xen-Desktop enthalten. Allerdings arbeite Xen-Desktop auch mit »ESX« von Vmware und »Hyper-V« von Microsoft zusammen, so Calvin Hsu, Principal-Product-Marketing-Manager für Xen-Desktop bei Citrix.

Der Desktop-Virtualisierungs-Ansatz mit »XenDesktop« von Citrix
Die Verbindungen zwischen den virtuellen Desktops (VD) und Endpunkten hält der »Desktop Delivery Controller. Über den »Provisioning Server« verteilt der Administrator per Streaming ein VD-Image an den oder die Xen-Server, um VDs zu erzeugen. »XenCenter« ist eine separate Applikation, die auf dem »XenCenterHost« läuft. Über diese lassen sich die Virtual-Desktop-Machines erzeugen und verwalten.
Für die Verbindung der VM nach außen sorgt der »Virtual Desktop Agent«. Er stellt beispielsweise die Bildschirminhalte zur Verfügung oder nimmt Mausklicks entgegen. Im Gegenzug läuft auf dem Endpunkt der »XenDesktop Client«. Für die Übertragung zwischen Endpunkt und Desktop kommt das ICA-Protokoll zum Einsatz.
Das »XenDesktop Setup Tool« hilft bei der Erzeugung, Verteilung und Installierung einer großen Anzahl von VMs.
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