Die US-Firma Clearwire ist eines der Unternehmen, das in Deutschland bei der Versteigerung der Wimax-Frequenzbereiche im 3,5-GHz-Band vor zwei Jahren eine bundesweit gültige Lizenz erworben hat. Jetzt will Clearwire endlich entsprechende Dienste aufsetzen.
Besonders aktiv zeigte sich Clearwire in den vergangenen zwei Jahren nicht. Nachdem sich der Wimax-Spezialist im Dezember 2006 bei der Versteigerung der Frequenzbänder durch die Bundesnetzagentur eine Lizenz gesichert hatte, ging er erst einmal auf Tauchstation.

Will Wimax jetzt auch in
Deutschland hoffähig machen:
Clearwires CEO Ben Wolff.
Jetzt soll sich Clearwires Investition in Broadband-Wireless-Access (BWA) amortisieren. Nach einem Bericht unseres Partner-Portals Unstrung sucht das Unternehmen derzeit Partner in Europa, mit deren Hilfe es Funknetze auf Basis von Wimax aufbauen kann.
Laut Chief Executive Officer Ben Wolff könnten diese Kooperationen nach dem demselben Muster aufgesetzt werden wie in den USA. Dort wird Clearwire seine Wimax-Netze mit denen von Sprint Nextel kombinieren.
Vermarktet werden die Dienste von einem Joint-Venture mit einem Umsatz von 14,5 Milliarden Dollar. Eine Finanzspritze von 3,2 Milliarden Dollar werden zudem Intel, Google und drei Kabel-TV-Firmen beisteuern.
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