Wesentlich weniger E-Mails, die mit Computerviren verseucht waren, registrierte im Juli der Antiviren-Spezialist Sophos. Hacker setzen nach Angaben der britischen Firma dafür lieber andere Angriffstechniken ein, vor allem Trojaner.

Sophos zufolge besteht allerdings kein Grund zur Entwarnung. Vielmehr gehen Hacker wesentlich gezielter vor: Sie versuchen, Trojaner auf den Rechnern ihrer Opfer zu platzieren oder diese mithilfe von Spam-Mails auf Web-Seiten zu locken, auf denen Malware hinterlegt ist.
»Die Tatsache, dass immer weniger E-Mails einen Virus enthalten, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass die Bedrohung durch Cyberkriminelle stetig zunimmt«, warnt Christoph Hardy, Sicherheitsberater bei Sophos.
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