RSA, eine Sparte der Netzwerkfirma EMC, hat eine deutschsprachige Web-Seite aufgesetzt, die über Trojaner informiert. Zielgruppe sind Privatanwender und kleine Firmen.

Auf einer weiteren Seite sind Maßnahmen aufgeführt, die Banken ergreifen können. Die Informationen sind bewusst nicht allzu technisch gehalten, um auch weniger versierte User anzusprechen.
Gefahr durch Trojaner unterschützt
Laut einer Umfrage, die RSA im Juni durchführte, führen 70 Prozent der Internet-Nutzer Finanztransaktionen über das Web durch, sei es Online-Banking oder Kreditkartenzahlungen. Immerhin 93,3 Prozent der User wissen, was ein Trojaner ist und welche Gefahren damit verbunden sind.
Dennoch nutzten 38 Prozent der Befragten Rechner, die mit dieser Art von Malware verseucht waren. Fast 24 Prozent davon verwendete ein solches System sogar mehr als drei Mal.
Eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit Trojanern spiegelt sich auch in einem weiteren Ergebnis der Umfrage wider: 52,5 Prozent der Befragten befürchten gar nicht oder nur in geringen Maße, dass ihr Rechner mit einem Trojaner infiziert werden könnte.
Dieses Ergebnis kann allerdings auch darauf zurückzuführen sein, dass die User auf ihren Systemen eine Sicherheitssoftware installiert haben oder auf die Schutzmaßnahmen vertrauen, die im Firmennetzwerk vorhanden sind.
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