Mit »Virtual Desktop Infrastructure« von Vmware können Unternehmen jedem Mitarbeiter einen eigenen virtuellen Desktop-Rechner zur Verfügung stellen.
»Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) besteht aus den Softwarekomponenten Vmware Infrastructure 3 und Virtual Desktop Manager 2. Der Desktop Manager 2 ist ein Server, der Anwendern einen virtualisierten Desktop zur Verfügung steht.
Das heißt, der Nutzer kann, ebenso wie bei einem Stand-alone-PC, auf »seine« Arbeitsumgebung zugreifen und diese nach seinen Vorstellungen einrichten. Die virtuellen Desktops lagern zentral auf Systemen im Rechenzentrum.

Einsatzbeispiel Desktop-Virtualisierung: Die Anwender können von einem Rechner oder Thin-Client-Syste auf "ihren" virtuellen Desktop zugreifen.
Der Zugang erfolgt entweder über einen normalen PC oder von einem Thin-Client-System aus. Vmware unterstützt die gängigen Protokolle von Citrix und Microsoft. Die Desktops, inklusive Daten und Anwendungen, werden als Virtual Machines auf zentralen Server-Systemen vorgehalten.
Eine Einführung in die Thematik Virtual Desktops im Vergleich zu klassischem Server-based Computing gibt übrigens das White Paper »Virtual Desktop Infrastructure: A Design Guide« von Vmware. Es zeigt die Virtual-Desktop-Welt zwar aus Sicht von Vmware, ist aber dennoch lesenswert.
Für 150 Dollar pro Nutzer
VDI inklusive Virtual Desktop Manager 2 kostet pro Nutzer 150 Dollar. Vmware bietet zwei Versionen an: die »VDI Starter Edition« und das »VDI Bundle 100 Pack«.
Beide Pakete enthalten die Infrastructure Enterprise Edition von VDI, bestehend aus Vmware ESX Server 3.5 und Virtual Center 2.5. Hinzu kommt der Virtual Desktop Manager.
Dier Starter Edition unterstützt zehn Desktops und kostet 1500 Dollar. Das Bundle für 100 Nutzer ist für 15.000 Dollar zu haben. Wer bereits VDI einsetzt, kann Version 2 des Virtual Desktop Manager nachbestellen, für 50 Dollar pro Concurrent User.
Eine Testversion der Lösung, die 60 Tage funktioniert, steht auf dieser Web-Seite zur Verfügung.
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