Network Computing

Sicherheit: Videoüberwachung

Videoserver von Security Center bringt analoge Kameras ins Netz  

Von: Bernd Reder

Unternehmen, die noch analoge Überwachungskameras einsetzen, müssen diese nicht gegen IP-Systeme austauschen. Der Dual-Stream-Videoserver TV7206 von Security Center bringt auch sie ins Netz.

Der TV7206 von Security Center erlaubt ein paralleles Streaming: einmal in hoher Auflösung für die Aufzeichnung und einmal für den Empfang auf mobilen Endgeräten via RTSP (Real-Time Streaming Protocol). Jeder der beiden Streams kann nach Angaben des Anbieters MPEG4- oder JPEG-Videodaten erhalten und über verschiedene Ports abgerufen werden.


Der Videoserver TV7206 von Security Center integriert
auch analoge Kameras in ein LAN.

 

Neu in Version 7206 des Servers ist der Support für Windows Vista. Außerdem hat Security Center ein zertifiziertes ActiveX-Plug-in integriert. Damit ist es nun möglich, Bilder und Tonsequenzen nicht nur mit dem Internet Explorer abzurufen, sondern auch mit dem Open-Source-Web-Browser Firefox.

 

Die maximale Bildrate beträgt 25 Frames per Second (fps) bei einer Auflösung von bis zu 704 x 576 Pixeln. Über den Dual-Stream-Server lassen sich auch Speed-Domes ins Netzwerk einbinden, also dreh- und schwenkbare Kameras mit Zoom-Funktion. Die Steuerung erfolgt über eine RS-485-Schnittstelle.

 

Durch die Einbindung in ein Netz können analoge Kameras auch Alarmmeldungen ausgeben. Aktiviert der Benutzer beim Server TV7206 die Funktion »Motion Detection«, werden eine Momentaufnahme oder ein kurzer Clip mittels E-Mail versendet, sobald eine Kamera eine Bewegung erfasst.

 

Den Dual-Stream-Videoserver bietet Security Center für rund 340 Euro netto an.

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