Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der deutschen Tochter von Nokia Siemens Networks sind sich bezüglich des Stellenabbaus in Deutschland einig geworden.

Wie fast zu erwarten – oder zu befürchten – wird es den Standort München am härtesten treffen. Dort fallen 1500 Jobs weg. In Berlin sind 450 Stellen betroffen.
Der Abbau soll »sozialverträglich« umgesetzt werden, wie NSN mitteilte. Neben Abfindungen sollen betroffene Mitarbeiter Hilfe bei der Suche nach einem neuen Job erhalten, etwa in Form von Qualifizierungsmaßnahmen.
Bereits im Februar hatte Konzernchef Simon Beresford-Wylie darauf hingewiesen, das Geschäft mit Ausrüstung für Fest- und Mobilfunknetze laufe nicht so, wie sich das die Leitung des Gemeinschaftsunternehmens vorstelle. Er ließ damals durchblicken, dass dies Konsequenzen haben werde.
Hinzu kommt, dass naturgemäß bei einem Zusammenschluss zweier Großfirmen doppelt besetzte Stellen wegfallen, etwa in Verwaltung, Marketing und Vertrieb. Bei NSN kommt hinzu, dass es teilweise Überschneidungen im Produktportfolio gibt, sprich auch in Entwicklung und Produktmarketing lassen sich »Synergieeffekte« erzielen.
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