Dank eines Upgrades laufen nun Workloads von Redhat Enterprise Linux 4.0 (RHEL) auch in virtuellen Maschinen auf der neuen Version 5 des Betriebssystems.
RHEL 4.5, so der Name des Upgrades, verfügt über einen modifizierten Kernel. Dadurch läuft RHEL 4 als paravirtuelles Gastsystem auf Maschinen mit RHEL 5.
In die aktuelle Ausgabe 5, die Mitte März vorgestellt wurde, hat Redhat die Virtualisierungslösung von Xen integriert.
Nach Angaben des Herstellers war das Update auf 4.5 notwendig, weil virtualisierte Versionen von RHEL 4 im Zusammenspiel mit RHEL 5 nicht die erforderliche Performance boten.
Mit Redhat Linux 4.5 ist es für Anwender möglich, physikalische Server mit RHEL 4.x als virtuelle Maschinen auf neue Systeme mit RHEL 5 zu portieren. Das dürfte für Firmen vor allem aus Kostengründen eine interessante Alternative zum Betrieb mehrerer Server-Systeme sein.
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