Die Umstellung der Telekommunikationsnetze auf Ethernet ist in vollem Gang. Zwischen 2006 und 2010 geben Carrier dafür nach einer Studie von Infonetics 64 Milliarden Dollar aus.

»Service-Provider ersetzen sukzessive ihre Sonet-/SDH-Komponenten durch Ethernet«, sagt Michael Howard, Principal Analyst bei Infonetics. »Hinzu kommt, dass Funktionen, die bislang nur die verbindungsorientierte Sonet-/SDH-Technik zur Verfügung stellte, auch in Ethernet abgebildet werden.«
Damit bezieht sich der Analyst auf Merkmale wie Überlastkontrolle und Quality-of-Service-Funktionen. Sie sind wichtig, um Echtzeitdaten wie Sprache, Fernsehen und Videokonferenzen über IP-Netze zu transportieren.
Rund 33 Prozent des Umsatzes mit Metro-Ethernet-Komponenten entfielen 2006 auf den Raum Asien/Pazifik, 32 Prozent auf Nordamerika. Der Raum EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) steuerte 30 Prozent bei, Mittel- und Südamerika 5 Prozent.
Zum Vergleich: Der Weltmarkt für Tele- und Datenkommunikationsausrüstung hatte laut Infonetics im vergangenen Jahr ein Volumen von 123 Milliarden Dollar.
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