Langsam, dafür aber stetig steigt der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten auf Basis von Ethernet. Er soll weltweit von 1,4 Milliarden Dollar in diesem Jahr auf 6 Milliarden im Jahr 2012 klettern.
Unter dem Begriff »Carrier-Ethernet« versteht die Marktforschungsgesellschaft Insight Research Corporation alle öffentlichen Ethernet-Services auf Layer 2, die über den Bereich eines lokalen Netzes hinausreichen.
Service-Provider vermarkten solche Dienste unter diversen Bezeichnungen, etwa Metro-Ethernet, Ethernet Virtual Private Line (EVPL) oder Virtual Private LAN Services (VPLS).
Der umsatzstärkste Bereich sind derzeit noch Metro-Ethernet-Dienste, über die beispielsweise IP-TV-Angebote zur Verfügung gestellt werden. Diese Rolle werden jedoch laut Insight Research Layer-2-VPNs (Virtual Private Networks) übernehmen.
Das relativ langsame Marktwachstum ist nach Angaben der Marktforscher darauf zurückzuführen, dass Anwender nur langsam traditionelle Kommunikationsdienste zugunsten von Ethernet aufgeben. Dazu zählen klassische Telefon- und Frame-Relay- Services.
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