In einer Umfrage von Credant zu mobiler Sicherheit zeigt sich, dass Security-Fachleute recht locker mit dem Thema bei Smartphones umgehen. So benutzen mehr als die Hälfte der 300 Teilnehmer kein Kennwort, um sich am Handy beziehungsweise Smartphone anzumelden.
In der Studie zur Sicherheit von mobilen Geräten von Credant wird deutlich, dass der Einsatz von Smartphones die Sicherheit im Unternehmen gefährden kann. Diese seien auf der einen Seite oftmals Eigentum der User und nicht des Unternehmens, so die Untersuchung. Trotzdem gaben 91 Prozent der 300 befragten Security-Experten an, dass die Smartphones über keine zusätzlichen Sicherheitsfunktionen verfügten. Nach der Studie liegt das Problem darin, dass Angreifer mit Hilfe der Informationen auf dem Gerät die Identität des Users übernehmen könnten und so Zugang zum Unternehmen bekämen.

Das Smartphone »E61« von Nokia
Sicherheitsregeln dienen vermehrt dazu, Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Dennoch haben 71 Prozent der Interviewten keine Policies, die Smartphones oder Handys einbeziehen. Mit 68 Prozent gilt dies auch für USB-Sticks, MP3-Player oder andere Storage-Geräte.
Immerhin 40 Prozent der Interviewten gaben an, dass auf ihrem Laptop Verschlüsselung genutzt werde. Da aber 80 Prozent den Laptop als großes Sicherheitsproblem sehen, gibt es hier Nachholbedarf.
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