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27.11.2008

Wachsende Bereitschaft Pre-11n einzusetzen:
Umfrage: Mobile Mitarbeiter nach wie vor größter Treiber für WLANs

von Werner Veith

Ein einfacher Zugang für mobile Mitarbeiter ist seit fünf Jahren die Motivation für Unternehmen WLANs einzusetzen, so ein Report von Webtorials. Mit dem kommenden Standard 11n bekommen aber Sprach- und Collaboration-Applikationen mehr Bedeutung.

Fixed-Mobile-Convergence (FMC) ist eines der großen, kommenden Themen, um mobile Mitarbeiter in die Kommunikationsinfrastruktur einzubinden. Noch nennen in einer Umfrage von Webtorials nur 15 Prozent FMC als einen Grund Wireless-LAN einzusetzen. Nicht an siebter, sondern nach wie vor an erster Stelle ist mit 47 Prozent der Grund, den Zugang für mobile Mitarbeiter zu verbessern. Knapp dahinter mit 46 Prozent geht es darum, so genannte Knowledge-Worker zu unterstützen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort.


Webtorial-Umfrage: Nutzen, den Unternehmen durch den Einsatz von WLAN erreicht haben oder zu erreichen hoffen


Für den Einsatz von 11n ist VoIP-over-Wireless mit 50 Prozent wiederum der größte Treiber. Dann kommen mit 40 Prozent der Einsatz von Collaboration-Tools wie für Video-Konferenzen und Telepresence. Daneben treibt, ebenfalls mit 40 Prozent, die wachsende Datenlast im WLAN den Einsatz von 11n voran. Es wächst auch bei den Unternehmen die Bereitschaft auf einen Pre-11n-Standard zu wechseln: Derzeit planen 38 Prozent, das in irgendeiner Form zu tun. Im vergangenen Jahr waren es noch 16 Prozent.


In den nächsten 12 Monaten wird sich auch die Applikationslandschaft deutlich breiter. 46 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage wollen das WLAN für Video-Überwachung (IP-Surveillance) nutzen. Video-Konferenzen stehen bei 41 Prozent an und Media-Streaming nennen 40 Prozent. Auch auf Lokalisierung (Location-based Applications) bereiten sich mehr als ein Drittel (36 Prozent) vor.


Derzeit sind die Top-Applikationen für WLANs E-Mail (82 Prozent), Netzzugang für Angestellte (80 Prozent), Gastzugang (70 Prozent) und Geschäftsanwendungen wie ERP oder CRM (46 Prozent).

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