Investionen in Telekommunikationsnetze:
Studie: Carrier investieren rund 225 Milliarden Dollar
Im dritten Jahr in Folge steigen laut einer Studie von Infonetics die Investitionen von Telekommunikationsfirmen ihre Netze. Im laufenden Jahr klettern die Ausgaben weltweit um 4 Prozent auf 224,6 Milliarden Dollar.
In jeder Region der Welt geben die Carrier mehr Geld für den Ausbau ihrer Infrastrukturen aus. Ein Grund dafür ist laut Infonetics die wachsende Nachfrage nach Breitband-Diensten auf Basis von IP. Dazu zählen IPTV, Video on Demand und Fernsehen auf mobilen Endgeräten.
Hinzu kommt, dass etliche Carrier den Umstieg auf IP-gestützte Netzinfrastrukturen noch nicht abgeschlossen haben. Die Folge: Auch 2007 steigen die Investitionen in Telekommunikationsnetze, um 4 Prozent auf 224,6 Milliarden Dollar. Im Vergleich zu 2005 bedeutet das ein Wachstum von 13 Prozent.
Diesen Ausgaben stehen Einnahmen der Service-Provider in Höhe von 1,2 Billionen Dollar im Jahr 2006 gegenüber, ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zu 2005. Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher einen Umsatzzuwachs von 4 Prozent auf rund 1,25 Billionen Dollar.
Am meisten geben asiatische Carrier aus
Über 76 Milliarden Dollar (34 Prozent) geben 2007 Carrier in Asien für den Ausbau ihrer Netze aus. Mit 69,6 Milliarden folgt Europa vor Nordamerika (65,1 Milliarden Dollar).
Etwa 50 Prozent der Investitionen in jeder Region geht auf das Konto der »Großen« unter den Telekommunikationsfirmen. In Europa sind das die Deutsche Telekom, France Télécom, BT, Telecom Italia und Telefónica.
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