Mit dem »Mobility Point 432« (MP-432) hat Trapeze Networks nun ihr erstes Produkt für den High-Speed-Standard IEEE 802.11n im Programm. Der Access-Point fügt sich in eine bestehende »Smart-Mobile«-Architektur ein.

Der Access-Point MP 432 von Trapeze unterstützt Draft 2.0 der Spezifikation IEEE 802.11n.
Das Gerät funkt parallel in den beiden Frequenzbereichen 2,4 GHz und 5,0 GHz mit jeweils 300 MBit/s. Das ergibt eine Gesamtdatenrate von 600 MBit/s.
Der MP-432 nutzt mehrere Techniken, um den Overhead zu reduzieren und die Leistung zu steigern. Fallback-Algorithmen beispielsweise passen die Übertragungsraten automatisch an. Die Block-Bestätigung verkürzt den Kommunikationsoverhead, und Short-Guard-Intervalle verbessern die Kanalauslastung.
Zertifizierung ist geplant
Der MP-432 entspricht dem Draft 2.0 des 802.11n-Standards des IEEE. Daher will der Hersteller ihn durch die Wifi-Alliance zertifizieren lassen. Dies gewährleistet die Interoperabilität mit anderen Wifi-Netzkomponenten.
Der Access-Point unterstützt die bisherigen Standards 802.11a/b/g. Er ist für Sprachanwendungen vorbereitet und zudem für Wifi-Multimedia (WMM) zertifiziert.
Der MP-432 setzt auf der »Smart-Mobile«-Architektur von Trapeze auf. Diese kann den Datenverkehr ohne Umweg über einen WLAN-Controller direkt ins lokale Netzwerk leiten.
Dabei belastet der deutliche höhere Datendurchsatz des Access-Points den Controller nicht zusätzlich. Eine Aufrüstung ist dann nicht notwendig.
Strom über das Datenkabel
Der 802.11n-Access-Point verfügt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Er lässt sich über den Power-over-Ethernet-Standard (PoE) 802.3af versorgen. Zusätzlich will der Hersteller den kommenden Hochleistungs-PoE-Standard 802.3at nach seiner Verabschiedung bei den Geräten unterstützen.
Der MP-432 arbeitet mit einem speziellen Antennendesign. Dieses soll für möglichst hohe Reichweite und Abdeckung sorgen.
Um die Installation und richtige Platzierung der Access-Points zu erleichtern, bietet Trapeze als Ergänzung das WLAN-Managementsystem »Ring Master« an. Es verfügt über ein Tool, das Frequenzüberschneidungen aufspürt.
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