Datensicherung für elektronische Nachrichten:
Test: Drei Lösungen für die E-Mail-Archivierung
Elektronische Nachrichten ersetzen immer häufiger die Briefpost. Leider lassen sich Mails nicht einfach Lochen und Abheften. Für die Langzeitsicherung muss daher eine andere Lösung her. Network Computing hat drei Produkte getestet, von Artec, Deepinvent und Reddoxx.
Unternehmenskritische Informationen und Abläufe werden immer häufiger über elektronische Mails abgewickelt. Der Anwender muss für sich und das zuständige Finanzamt sicherstellen, dass geschäftsrelevante Nachrichten nicht verloren gehen.
Dazu genügt es nicht, die Nachrichten in einem Ordner irgendwo in Outlook oder einem anderen Mail-Client abzulegen. Dort sind sie nicht vor Hard- und Softwarefehlern des Clients geschützt und lassen sich zudem manipulieren.
E-Mail-Archivprogramme legen elektronische Nachrichten in einer nicht mehr veränderbaren Form ab. Sie arbeiten in der Regel unabhängig vom verwendeten Mailserver oder -Client. Damit überleben die archivierten Informationen auch umfassende Konfigurationsänderungen der IT-Infrastruktur.
Hersteller von Backup- oder Dokumenten-Management-Lösungen offerieren oft optionale Module, die E-Mails über die Basisplattform sichern. Diese Lösungen bleiben in diesem Test außen vor. Network Computing prüfte einige reinrassige E-Mail-Archivierungslösungen.
Dabei handelt es sich nicht um 1:1 vergleichbare, in Konkurrenz zueinander stehende Lösungen. Vielmehr soll der Test einen Überblick über die möglichen Lösungsansätze geben. Im Test finden sich Produkte für kleine Unternehmen ohne lokalen Mailserver, aber auch Systeme, die mehrere Tausend Benutzer unterstützen
- 1. Seite: Test: Drei Lösungen für die E-Mail-Archivierung
- 2. Seite: Mailstore 4 von Deepinvent
- 3. Seite: Reddoxx Mail Depot
- 4. Seite: Artec EMA
- 5. Seite: Gesamtresümee: Kein klarer Testsieger
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