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28.01.2010

Mobile Kleinrechner im Praxistest:
Test: Netbooks im Büroalltag

von Andreas Stolzenberger, bre

Sechs Monate lang hat Network Computing zwei Netbooks mit unterschiedlichen Betriebssystemen auf ihre Business-Tauglichkeit hin geprüft: das Samsung NC10 und ein Asus EeePC 901. Hier der kompakte Bericht zu den kompakten Begleitern.

Zwei Netbooks haben das Testteam in den vergangenen Monaten auf Schritt und Tritt begleitet: Ein Samsung »NC10 und ein Asus »EeePC 901«. Beide Rechner bringen eine 1,6 GHz schnelle Atom-CPU, 1 GByte RAM sowie ein TFT-Display mit 1024 x 600 Pixeln mit.

Die zwei Testkandidaten: das Samsung NC 10 (links) und der EeePC 901 von Asus (rechts).

Beide Kontrahenten sind zudem mit einem LAN-Adapter, WLAN und einem UMTS-Modem ausgestattet. Während das Samsung-Testgerät mit einer 160-GByte-Platte arbeitet, genügt dem Asus eine 16-GByte-SSD-Karte (Solid-State-Drive) Unterstützend hat Network Computing dem Gerät eine zusätzliche 16-GByte-SD-Karte eingebaut.

NC10 kontra EeePC 901

Der EeePC 901 ist etwas kleiner als der NC10, dafür aber dicker. Ohne Festplatte läuft der EeePC bis zu 7 Stunden. So lange hält es der NC10 nicht aus: Nach etwas über 5 Stunden ist hier Schluss.

Das TFT des NC10 ist etwas größer und schärfer, aber nicht ganz so hell das des Asus-Netbook.

Der größte Kritikpunkt bei Asus ist die kleine Tastatur. Hier hat der NC10 ganz klar die Nase vorne. Dessen Tasten fallen nahezu so groß wie bei einem normalen Notebook aus. Für Vielschreiber ist das Keyboard des 901 eher eine Zumutung. Fazit: Der NC10 hat im direkten Vergleich leicht die Nase vorne. Vor allem mit seiner guten Tastatur kann er punkten.

Windows XP kontra Windows 7 kontra Linux

Als Basissysteme liefern Samsung und Asus eine modifizierte und abgespeckte Version von Windows-XP aus. Diese ist vollständig an die Hardware angepasst und liefert alle benötigten Treiber mit.

Die Performance ist gut, zumindest am Anfang der Tests. Wer viel mit Software »spielt«, also Programme installiert und wieder entfernt, kann allerdings den langsamen Verfall seiner Installation mitverfolgen.

Deutlich früher als bei Desktops fällt die immer länger dauernde Startphase ins Gewicht. Beim EeePC 901 mit der 16-GByte-Flash-Platte stößt der Anwender zudem sehr schnell an die Kapazitätsgrenzen des Speichermediums.

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