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06.06.2008

First-Look-Test: Storage-System von Maxdata:
Storage-Server Maxdata SU 1202 im Test

von Andreas Stolzenberger

Die OEM-Variante des Open-E-DSS-Servers und bis zu zwölf schnelle SAS-Laufwerke treiben das Unified-NAS-/SAN-Speichersystem an. In puncto Leistung wusste das SU 1202 von Maxdata zu überzeugen.

Die Hardware des Maxdata-Storage-Servers aus Marl basiert auf Intels OEM-Plattform SSR212MC2. Das 2-HE-Chassis fasst zwölf 3,5-Zoll-Laufwerke mit einer SAS-/SATA-Backplane.

Das Maxdata SU 1202 hat eine Speicher-kapazität von bis zu 12 TByte.

Die Steuerung der Disks übernimmt ein Intel/LSI-SAS-Raid-Controller mit vier Ports, die über den integrierten SAS-Expander je drei Laufwerke ansteuern.

Als CPU setzt das getestete System einen Quad-Core-Xeon 5310 mit 1,6 GHz ein. Dem stehen 2 GByte RAM zur Seite.

Neben den zwölf SAS-Drives kann der SU 1202 zwei interne 2,5-S-ATA-Laufwerke am On-Board-Raid-Controller betreiben. Maxdata offeriert die Lösung wahlweise mit dem Windows-2003-Storage-Server oder einer OEM-Version des Open-E-DSS. Der »Universal Storage Server«, wie der DSS bei Maxdata heißt, lässt sich erfreulicherweise mit Updates direkt von Open-E auf die jeweils aktuelle Version bringen.

Hohe Performance

Für den Test nutzt Network Computing den USS mit insgesamt elf schnellen Seagate-SAS-Platten vom Typ ST3300655SS mit 300 GByte und 15.000 Touren. Der Server erhält zudem einen Qlogic-2342-FC-Adapter. Damit tritt der Rechner im Labor als FC-SAS-Speicher seinen Dienst an.

Gegenüber dem von Network Computing »handgeschraubten« Open-E-DSS-System mit sieben S-ATA-Laufwerken am 3Ware-9500S8-Controller fällt sofort die höhere Performance des SU 1201 auf.

Über einen einzelnen 2-GBit/s-FC-Port messen erste Tests 200 MByte/s schreibend, bei parallelen Test auf beiden 2-GBit/s-FC-Ports kommen noch stolze 150 MByte/s pro Kanal zustande. Die Messung schreibt dabei einen 8-GByte-Datenblock auf das Speichersystem und stellt so sicher, dass nicht nur die Cache-Performance gemessen wird.

Das Ergebnis beeindruckt, weil das selbst gebaute DSS-Speichersystem gerade 50 MByte/s und das Testgerät von Compellent lediglich 90 MByte/s schaffen.

Fazit

Im First-Look-Test glänzt der Speicher aus dem Ruhrpott mit extrem hoher Performance. Im weiteren Verlauf der Tests wird das System seine Kompatibilität zu verschiedenen Servern und seine Stabilität unter Beweis stellen müssen.

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