Als Gastbetriebssystem auf Rechnern unter Windows Server 2008 läuft jetzt Novells Suse Enterprise Linux Server. Microsoft hat seinen Hypervisor »Hyper-V« entsprechend erweitert.
Eine für Hyper-V optimierte Version von Novells Suse Enterprise Linux Server ist über die Vertriebspartner von Novell und Microsoft erhältlich. Die Arbeiten an einer Linux-Version, die als Gast unter Windows Server 2008 läuft, gehen auf ein Kooperationsabkommen zwischen beiden Firmen von Ende 2006 zurück.

Läuft jetzt auch auf Windows Server 2008: die
Linux-Distribution Novell Suse.
Die plötzliche Freundschaft zwischen Novell und Microsoft hatte speziell im Linux-Lager viel Staub aufgewirbelt. Dies umso mehr, als Microsoft unmittelbar nach Abschluss der Vereinbarung die Behauptung aufstellte, Linux enthalte Programmcode von Microsoft. Daher müssten Linux-User an den Software-Riesen Lizenzgebühren zahlen.
Davon ist nun plötzlich nicht mehr die Rede. Jetzt überschlagen sich beide Unternehmen in Lobeshymnen auf die gute Zusammenarbeit: »Es war großartig anzusehen, wie sich Windows- und Linux-Fachleute auf die technischen Aspekte ihrer Arbeit konzentrierten und Befindlichkeiten beiseite ließen«, sagt Monty O'Kelley, Microsofts Technischer Direktor »Legal and Corporate Affairs«.
Als Management-Tool bietet Novell »Suse Linux Enterprise Server Management Pack for Microsoft System Center« an. Damit kann ein Anwender mithilfe von System Center sowohl Windows- als auch Suse-Linux-Installationen verwalten. Speziell das dürfte es IT-Verwaltern leichter machen, »gemischte« Umgebungen mit Windows und Linux zu implementieren.
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