An die Zeiten des Goldrauschs erinnert das Wettrennen, das sich IT-Firmen derzeit um Marktanteile im Virtualisierungsmarkt liefern. Auch Sun ist damit, mit seinem Hypervisor xVM auf Basis von Xen.
In einer Keynote-Rede auf Oracles Hausmesse »Open World« in San Francisco sagte Suns Chief Executive Officer Jonathan Schwartz, das Unternehmen werde in den kommenden Jahren zwei Milliarden Dollar in den Aufbau einer Produktlinie im Bereich Virtualisierung investieren.
Wie Schwartz in seinem Weblog schreibt, habe Sun mit xVM einen »schlanken« Hypervisor entwickelt. Er basiert auf der Open-Source-Software Xen, weist aber einige Spezialitäten auf, die auch in Solaris zu finden sind.

Will zwei Milliarden Dollar für
die Entwicklung von Virtuali-
sierungsprodukten ausgeben:
Jonathan Schwartz, CEO von
Sun Microsystems.
Eine davon ist der Support für das 128-Bit-File-System ZFS. Als Gastbetriebssystem unterstützt der Hypervisor Solaris, Windows und Linux. Sun arbeitet bei Linux insbesondere mit Red Hat zusammen.
Als Managementplattform für virtuelle Maschinen, die mithilfe von xVM aufgesetzt wurden, dient xVM Ops Center. Sowohl xVM als auch xVM Ops Center werden als Open-Source-Software kostenlos zur Verfügung gestellt.
Sun hat eine eigene Web-Seite aufgesetzt, die sich mit xVM beschäftigt: www.OpenxVM.org.
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