Nahezu 90 Prozent aller Fälle von Datenmissbrauch lassen sich verhindern, wenn Firmen und Behörden Sicherheitsmaßnahmen treffen. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer Langzeitstudie von Verizon Business anhand von 500 Fällen.
Rund 87 Prozent aller Fälle von Datenmissbrauch bei Unternehmen und Behörden wären durch geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu verhindern gewesen, ist eine der Kernaussagen eines Berichts, den der Service-Provider Verizon Business veröffentlicht hat. Der »2008 Data Breach Investigations Report« basiert auf 500 Fällen und der Untersuchung von 230 Millionen Datensätzen.

Nur 15 Prozent der Angriffe auf Netze und Rechner werden zielgerichtet durchgeführt. An die 46 Prozent zielen zwar auf bestimmte Unternehmen, es handelt sich in diesen Fällen jedoch um ein Scanen der IT-Systeme durch Hacker, nach dem Motto "Mal sehen, ob dort eine Schwachstelle ist".
Unter den Vorkommnissen waren laut Verizon Business drei der fünf größten, die jemals gemeldet wurden. Die von Fachleuten von Verizon Business Security Solutions durchgeführte Studie ergab weiter, dass 73 Prozent der Verstöße von externen Quellen ausgingen. Bei 18 Prozent handelte es sich um Bedrohungen von innen.
An die 39 Prozent der Verstöße konnten Geschäftspartnern zugeordnet werden. Diese Zahl stieg während des Untersuchungszeitraums zwischen Anfang 2004 und Ende 2007 auf das Fünffache des Ausgangswertes an.
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