Im Almaden Research Center von IBM laufen offenkundig Vorbereitungen, das erste Projekt in Form einer eigenständigen Firma auszugründen. Es soll »Bricks« vermarkten, modular aufgebaute Server und Speichersysteme, die sich wie Legobausteine zu größeren Einheiten zusammenstecken lassen.

Läuft seit zweieinhalb Jahren: der Prototyp von Ice Cube, einem Storage-System, das aus Speicher- und Rechen-»Würfeln« besteht.
Die Bricks können zu einem großen Würfel zusammengesteckt werden. Ein Prototyp eines solchen »Ice Cube« mit 27 Bricks, der bereits seit zwei Jahren in Betrieb ist, hat eine Speicherkapazität von 26 TByte.
Ein Vorteil des Konzepts, neben der Modularität, ist die Ausfallsicherheit. Sollte ein Baustein den Geist aufgeben, übernehmen andere dessen Funktion. Ein weiteres Plus ist laut IBM die bessere Skalierbarkeit im Vergleich zu konventionellen Storage- und Server-Systemen.
IP-TV und Video-Portale als potenzielle Anwendungen
Als Anwendungsfeld für Ice Cube kommen Firmen wie das Video-Portal Youtube in Frage, also Unternehmen, die große Datenmengen in kurzer Zeit zur Verfügung stellen müssen.
Auch Internet-Service-Provider und Telekommunikationsfirmen, die beispielsweise Filme und TV-Programme über ihre Netze anbieten möchten, zählen zu den Adressaten.
Seval Systems und deren Chef Winfried Wilcke zogen es allerdings vor, auf Anfragen nicht zu antworten. Die Web-Seite des Unternehmens liefert nur höchst spärliche Informationen zu den geplanten Produkten. Dort hat Seval nur äußerst spartanische Ankündigung eines »Ice-Rack«-Systems platziert.
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