Network Computing

Stromversorung / Business Continuity

Statischer Transfer-Switch steigert Verfügbarkeit  

Von: Bernd Reder

Der »Statische Transfer-Switch« (STS) von Rittal stellt Systemen eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die nur über ein Netzteil verfügen.


Der STS besitzt zwei einphasige Netzeinspeisungen. Bei Ausfall einer Einspeisung wechselt das System sofort auf die andere. Je nach Modell schaltet der STS bis zu 20 Ampère. Durch den Einsatz hochwertiger Thyristoren statt billiger Relais beträgt die Umschaltzeit weniger als 5 ms.

 

Zudem schaltet der STS allpolig, inklusive des Neutralleiters. Das verhindert Fehlerströme. Der Transfer folgt der Regel »Break before Make«. Das heißt, die Last wird trotz der kurzen Schaltperiode nie gleichzeitig an beiden Quellen betrieben.

 

Der Switch lässt sich in Racks montieren und benötigt dort drei Höheneinheiten. An der Frontseite informiert ein Display über den Betriebszustand und die Verbindungen. Das Gerät lässt sich über potentialfreie Kontakte in die Gebäudeleittechnik einbinden.

 

Die Verbindung zu einem Netzwerk-Managementsystem stellt ein SNMP-Adapter her, der als Zubehör erhältlich ist. Über eine Software lassen sich beliebige Alarmregeln definieren.

 

Ebenfalls als Zubehör bietet Rittal einen Service-Bypass an. Er erlaubt es, Arbeiten am Gerät durchzuführen, ohne die Lasten vom Gerät zu trennen. Bei den Modellen mit 16 A Schaltleistung stehen C19 Stecker am Ein- und Ausgang zur Verfügung.

 

 


Weitere Informationen unter


 

www.rittal.de

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