Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen hat mindestens einmal wichtige E-Mails nicht erhalten, weil sie fälschlicher Weise von Spam-Filtern aussortiert wurden.

Ein Drittel der Befragten gab an, dass ihnen das nicht passiert sei, rund 11 Prozent wissen nicht, ob es zu einem solchen Vorfall kam.
Versehentlich als Spam eingestufte Nachrichten sind, neben der Belastung der IT-Infrastruktur, das größte Problem, das unerwünschte E-Mails verursachen. Um solche False-Positives auszuschließen, sollten Anwender ihr Augenmerk auf die Fehlerrate eines Anti-Spam-Produktes richten, so Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von Eleven.
Allerdings ist das nur für 35 Prozent der Befragten das wichtigste Kriterium. Die restlichen 65 Prozent bewerten eine Anti-Spam-Lösung anhand der Erkennungsraten.
»Der mit False-Positives verbundene potenzielle wirtschaftliche Schaden für Unternehmen wird häufig massiv unterschätzt«, sagt Rothe. »Es ist weitaus geschäftsschädigender, wenn eine wichtige Nachricht den Empfänger nicht oder mit Verspätung erreicht, als wenn wenige Spam-Mails in der In-Box auftauchen.«
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