Das »Henne-Ei-Problem« bei Bluetooth-Geräten wie Tastaturen und Computermäusen will CSR lösen. Eine Software stellt die Verbindung zu diesen Systemen bereits beim Booten her, also bevor das Betriebssystem geladen wurde.

Das funktioniert mit dem drahtlosen Keyboard nicht, weil der Bluetooth-Protokollstack fehlt, denn der wird erst beim Start des Betriebssystems geladen. Der User muss deshalb in solchen Fällen auf eine Tastatur mit Kabel zurückgreifen.
Die britische Firma CSR will diese Misslichkeit beseitigen. Mithilfe der Software »Blue Core Input Connection Enhancement« soll es möglich sein, ein Bluetooth-Gerät zu aktivieren, indem man einfach die Batterien einsetzt.
Angeschlossene Bluetooth-Systeme werden dann automatisch erkannt und aktiviert. Der Anwender kann dies auch von Hand erledigen, indem er auf einen Auto-Connect-Knopf auf dem Host-Interface oder dem Peripheriegerät drückt.
Leider ist die Software nur für die Bluetooth-ICs von CSR ausgelegt, funktioniert also nicht mit Chips anderer Hersteller.
Die britische Firma verspricht sich von ihrer Entwicklung, dass sie den Absatz von drahtlosen Mäusen und Tastaturen auf Basis von Bluetooth ankurbelt. Hersteller von PCs hätten jetzt die Möglichkeit, neuen Systemen drahtlose Keyboards beizulegen.
Bislang verzichten die meisten Firmen darauf, speziell bei Systemen, bei denen der Nutzer das Betriebssystem zunächst selbst aufspielen muss.
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