Network Computing

DSL-Technik

»Smart DSL« soll Bandbreite sparen  

Von: Bernd Reder

Bis zu 30 Prozent Bandbreiten-Ersparnis lässt sich nach Angaben von Alcatel-Lucent mit »Smart DSL« erzielen. Damit könnten Service-Provider ihre Breitband-Zugangsleitungen erheblich entlasten.

Nach Angaben von Alcatel-Lucent lässt sich »Smart DSL« dazu einsetzen, um Probleme mit DSL-Leitungen zu analysieren und Verbindungen zu optimieren.

 

Smart DSL wird unter anderem im
ISAM 7330 von Alcatel-Lucent ein-
gesetzt.

 

Smart DSL ist eine Software, die in DSLAMs (DSL Access Multiplexer) integriert wird. Sie arbeitet mit unterschiedlichen OSS-Systemen (Operations Support System) zusammen, die bei Carriern im Einsatz sind.

 

Die Basis von Smart DSL ist die »Artificial-Noise-and-Virtual-Noise«-Technik (ANVN). Vereinfacht gesagt, erzeugt sie auf der DSL-Leitung ein Rauschen, das wiederum Crosstalk-Noise überdeckt. Bislang rückten Carrier Crosstalk-Rauschen zu Leibe, indem sie den Signal-Rauschabstand erhöhten.

 

Das kostet jedoch bei einer ADSL2+-Leitung, über die beispielsweise IP-TV-Sendungen übertragen werden, etwa 20 bis 30 Prozent Bandbreite. Statt 7,3 MBit/s stehen laut Alcatel-Lucent bei Einsatz von ANVN dagegen etwa 11,6 MBit/s zur Verfügung.

 

Auf einer Web-Seite zu Smart DSL sind leider nur spärliche Informationen zur Technik zu finden. Der Firma zufolge, erfordert ANVN keinen Austausch von DSL-Modems. Alcatel-Lucent hat das Verfahren in seine ISAM-DSL-Geräte 7302, 7330 und 7356 integriert.

 

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