Hohe Sicherheit, niedrigere Wartungskosten und eine höhere Produktivität sind die größten Vorteile, die Thin-Clients dem Anwender bringen. Das ergab eine Studie des »European Thin Client Forum« (ETCF) und CMP-Weka Research.

»Architekturen, die sich zentral verwalten lassen, sind ein zuverlässiges Fundament für Unternehmensnetze«, sagt Jörg Hesske, Vorstandsmitglied des »European Thin Client Forum« (ETCF). »Im Vergleich zu Arbeitsplatz-PCs in Client-Server-Umgebungen haben Thin-Clients keine Sicherheitslücken.«
Als weitere Vorteile nannten die Befragten die niedrigen Wartungskosten (76,7 Prozent), den geringen Aufwand beim Einrichten der Systeme (70,7 Prozent) und die gute Skalierbarkeit (69,8 Prozent).
Allerdings machte die Studie auch deutlich, dass bei weitem nicht alle Systemhäuser und Anwender Server-based Computing auf dem »Radarschirm« haben. So konnten 34,8 Prozent der Befragten keinen Anbieter entsprechender Lösungen nennen, wie etwa Igel oder Wyse. Immerhin hat sich diesbezüglich einiges getan: Bei einer ähnlichen Umfrage vor zwei Jahren war der Hälfte der Teilnehmer kein Thin-Client-Anbieter bekannt.
Zu den klassischen Anwendern von Thin-Client-Systemen zählen Großfirmen und mittelständische Unternehmen. Sie profitieren auch in finanzieller Hinsicht vom Einsatz der Technik. Wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) ergab, kostet ein Thin-Client je nach Einsatzgebiet zwischen 1400 und 3200 Euro pro Jahr weniger als ein PC.
Die Studie ist für 250 Euro bei CMP-Weka Research + Consulting erhältlich.
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