Mit der Massenproduktion von Solid-State-Drives mit 128 GByte Kapazität hat Samsung begonnen. Die Flash-Speicher-Festplatten in den Formaten 1,8 und 2,5 Zoll sollen konventionelle Harddisks in portablen Rechnern ersetzen.
Bereits Ende vergangenen Jahres lancierte Samsung ein Solid-State-Laufwerk mit 64 GByte. Nun ist die Fertigung des Modells mit 128 GByte angelaufen.

Schnell und robust, aber noch teuer: Solid-
State-Drives wie das 128-GByte-Laufwerk
von Samsung.
Die Schreibgeschwindigkeit des Laufwerks beträgt 70 MByte/s; beim Lesen von Daten erreicht sie 90 MByte/s. Integriert ist eine Schnittstelle, die Datenraten von 3 GBit/s unterstützt. Das Speichermodul besteht aus 64 MLC-NAND-Flash-Chips (Multi-Level Cell).
Ende des Jahres will Samsung eine SSD mit 256 GByte auf den Markt bringen. Ein Flash-Speicher-Laufwerk mit derselben Kapazität stellt die US-Firma Super Talent bereits im Frühjahr vor.
Auch andere Halbleiter- und Computerhersteller setzen auf SSDs: So ist Toshiba ebenfalls in diesen Markt eingestiegen. Die japanische Firma rüstet ihre Notebooks der Reihe Portege R500 mit Solid-State-Drives von 64 GByte aus.
Wer einen Rechner mit dem robusten und schnellen Speichermedium haben möchte, muss allerdings tief in die Tasche greifen: Der Portege R500 kostet bei den preisgünstigsten Online-Händlern rund 2200 Euro. Dell verlangt für ein SSD-Aufrüst-Kit (64 GByte) rund 1250 Euro, zuzüglich Mehrwertsteuer.
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