Der Wireless-LAN-Spezialist Ruckus Wireless hat das Zertifizierungsprogramm des VoIP-Anbieters Shoretel mit Erfolg absolviert.
Die amerikanische Firma Shoretel hat sich in Nordamerika bereits einen Namen als Anbieter von Voice-over-IP-Systemen gemacht. Nun drängt die Firma verstärkt auf den deutschen Markt.
Dabei soll Ruckus Wireless Schützenhilfe leisten. Ruckus hat mit »Beamflex« eine Technik entwickelt, welche die Empfangseigenschaften von WLAN-Antennen in Echtzeit anpasst. Dadurch können sich die Antennen auf geänderte Empfangsbedingungen oder die Art der Daten anpassen, die über ein Funknetz übertragen werden.
Telefonate über WLANs
Mit den WLAN-Systemen der Reihe Zoneflex und der Unified-Communications-Lösung von Shortel können Anwender nun eine Infrastruktur aufbauen, die das Telefonieren über Wireless LANs erlaubt.
Die Grundlage des Systems bildet »Smart Wi-Fi« von Ruckus. Dieses Paket besteht aus Access-Points und einen WLAN-Controller. Damit können Firmen und Betreiber von Hotspots ein Funknetz aufbauen, das für die Übertragung von Multimedia-Daten tauglich ist.

Ein Teil der VoIP-over-Wi-Fi-Lösung von Ruckus
Wireless und Shoretel: die Access-Points und
WLAN-Controller "Zoneflex" von Ruckus.
Nach Angaben von Ruckus Wireless und Shoretel bietet die Lösung der beiden Firmen eine zwei- bis dreifach bessere WLAN-Abdeckung als Konkurrenzprodukte. Außerdem sei das System resistenter gegen Interferenzen.
Derzeit ist die Lösung für den Betrieb mit den VoIP-over-Wi-Fi-Telefonen IP5000 von Hitachi und F1000G von UT Starcom zertifiziert.
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