Eine Lücke im »Blackberry Enterprise Server« hat Research In Motion geschlossen. Mithilfe präparierter PDF-Dokumente, die sie an Nutzer von »Blackberry«-Smartphones verschickten, konnten sich Angreifer Zugang zum Server verschaffen.
Research In Motion wies dem Problem auf seiner internen Skala den Wert 9 zu. Der höchste Wert ist 10.
Angreifer konnten sich einen Bug im Blackberry-Attachement-Service zunutze machen, der auf dem Enterprise-Server läuft. Der Dienst ist für das Bearbeiten von PDF-Dateien zuständig.

Nicht gefährdet: Blackberry-Geräte wie
hier das neue Blackberry Bold.
Über PDF-Files, die sie als Anhang von E-Mails an Blackberry-Nutzer verschickten, haben Angreifer die Möglichkeit, sich Zugang zum Server zu verschaffen und auf diesem eigenen Code auszuführen. Die Smartphones selbst sind nicht gefährdet.
Das Loch ist in folgenden Software-Versionen vorhanden: Blackberry Enterprise Server Version 4.1 SP 3 bis SP 5 sowie dem File-Sharing-Dienst Blackberry Unite V 1.0 SP 1 ab Bundle 36.
Details zur Sicherheitslücke und zu Gegenmaßnahmen hat RIM in seinem Security Advisory veröffentlicht. Bislang, so das Unternehmen, seien keine Angriffe registriert worden, die auf dem Bug aufsetzen.
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