Mit dem Punkt-zu-Punkt-System »Lynx.G5« richtet sich Proxim an Mobilfunkbetreiber, Versorger oder Unternehmen. Die Funkgeräte arbeiten im gesamten freigegebenen Frequenzspektrum im 2,4- und 5-GHz-Bereich.
Bei dem Richtfunksystem »Lynx.G5« von Proxim stehen Providern und Unternehmen sowohl E1/T1 als auch Ethernet-Schnittstellen zur Verfügung. Dies erlaubt einen späteren Wechsel auf die Ethernet-Technologie. Die Geräte können im 2,4-GHz- und 5-GHz-Bereich Kanäle mit einer Breite von 5, 10 oder 20 MHz nutzen.

Das Punkt-zu-Punkt-
Richtfunk-System
»Lynx.G5« von Proxim
Mit dem Lynx-G5-System dürfen Provider auch im oberen Band im 5-GHz-Bereich von 5,725 GHz bis 5,825 GHz funken. Dort sind 4 Watt Sendeleistung gegenüber dem mittleren Band von 5,425 GHz bis 5,725 GHz mit 1 Watt erlaubt. Das obere Band ist vor kurzem von der Bundesnetzagentur für kommerzielle Zwecke wie für Provider freigegeben worden. Es fallen keine Lizenzkosten dafür an. Der Einsatz muss lediglich bei der Agentur gemeldet sein.
Silence-Detection und Datenkomprimierung verringern den Bandbreitenverbrauch der Lnynx-G5-Einheiten. Die Übertragung schützt das System über eine von der RSA zertifizierten AES-Verschlüsselung. Außerdem nutzt Proxim hier ihr proprietäres Routingprotokoll WORP (Wireless-Outdoor-Routing-Protocol).
Für das Management gibt es ein Web-Interface, ein CLI (Command-Line-Interface) oder SNMP. Derzeit hat die Lynx-G5-Familie zwei Modelle: Eines mit vier T1-/E1-Interfaces und eines mit acht T1-Schnittstellen. Beide Geräte besitzen außerdem Fast-Ethernet.
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