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08.01.2010

Schneller Überblick über den Grad der Verbesserung:
Unified-Communications-Erfolg besser bewerten

von Werner Veith

Typische Werkzeuge wie eine ROI-Analyse greifen bei einer Bewertung des Einsatzes von Unified-Communications und Collaboration (UCC) zu kurz. Die Experton Group hat ein UCC-Scorecard-Modell entwickelt, in das auch weiche Faktoren einfließen.

Für IT-Projekte ist eine ROI-Analyse (Return-on-Investment) unerlässlich. Im Bereich von Unified-Communications und Collaboration (UCC) greift dieses Instrument aber zu kurz, da es nur harte monetäre Aspekte bewertet. Bei UCC geht es aber auch die Verbesserung der Beziehung zum Kunden, der internen Prozesse oder auch übergreifende Aspekte wie die CO2-Bilanz eines Unternehmens. Um neben den monetären Fakten auch weiche Aspekte zu erfassen und gewichten zu können, hat die Experton Group zusammen mit Azlan ein »UCC Scorecard Nutzenmodell« entwickelt. Azlan ist ein Geschäftsbereich von Tech Data.

Überblick über das »UCC Scorecard Nutzenmodell« (Unified-Communications und Collaboration) der Experton Group

Die Scorecard hat zum einen natürlich die »Finanz-Sicht«. Hinzu kommen aber die Aspekte »Kunden-Sicht«, »Interne Prozess-Sicht« und »Lernen und Wachsen« hinzu. Ein Vergleich zwischen dem Status-Quo und den geplanten Veränderungen zeigt auf, wie gut die Verbesserungen durch den UCC-Einsatz sein können.

Mit dem Scorecard-Ansatz will Experton sicherstellen, dass der monetäre Aspekt gebührend berücksichtigt wird. Dies ist insbesondere für Unternehmen wichtig, die stark auf ihr Budget achten müssen. Gleichzeitig soll damit aber verhindert werden, dass ein UCC-Projekt zur einer reinen Kosten-Reduzierungs-Angelegenheit verkommt. Dahinter steht die Einsicht, dass UCC Verbesserungen in Bereichen der Kommunikation bringt, die mehr mit Geschäftsprozessen als mit der dahinter stehenden IT-Infrastruktur zu tun haben.

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