Besonders robust ausgelegt sind die Flash-Speicherkarten der US-Firma Netlist. Haupteinsatzgebiet sind Systeme, die in einem unwirtlichen Umfeld eingesetzt werden, etwas Fabrikhallen.
Temperaturen von -40 bis +85 Grad Celsius halten die SD-Speicherkarten (Secure Digital) von Netlist aus. Zusätzlich sind die Flash-Speicher in einem besonders robusten Gehäuse untergebracht, das einen »Knuff« vertragen kann.

Von arktisch bis tropisch: Die SD-Karten von
Netlist sind für den Einsatz in der Industrie,
Medizintechnik oder Industrial-Ethernet-
Systemen gedacht.
Die Flash-Cards der Serien SD 1.1 und SD 2.0 sind für den Einbau in Systeme gedacht, die in rauen Umgebungen zum Einsatz kommen. Dazu gehören Netzwerksysteme, die in Fertigungshallen Verwendung finden, GPS-Geräte und Datenrecorder.
Das Spritzguss-Gehäuse der Karten ist nach Angeben der amerikanischen Firma unempfindlich gegen Stöße. Lieferbar sind zwei Linien: SD-Karten 1.1 mit Kapazitäten von 256 MByte bis 2 GByte, und die Reihe SDHC 2.0 (High Capacity) mit 256 MByte bis 8 GByte.
Risc-Controller mit 32 Bit an Bord
Alle Karten sind mit Single-Level-Cell-NAND-Flash-Bausteinen bestückt. Im Gegensatz zu Produkten von Konkurrenten, die mit 8-Bit-Mikrocontrollern aufwarten, verfügen die Netlist-Flash-Cards über RISC-Prozessoren mit 32 Bit. Das Ergebnis: eine deutliche höhere Leistung.
Netlist gibt die Lese-/Schreib-Geschwindigkeit bei der Linie 1.1 mit 15 MByte/s an. Bei den 2.0-Modellen sind es 25 MByte/s. Der Hersteller garantiert drei Millionen Schreib-/Löschzyklen.
In Deutschland bietet der Distributor Varep die Karten von Netlist an.
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