Immerhin fast jedes zehnte Unternehmen in Deutschland setzt bereits IP-Telefonsysteme ein. Bei den privaten Nutzern sind es elf Prozent.

Unternehmen setzen demnach Voice-over-IP vor allem ein, um über das firmeninterne Datennetz Telefonate zu führen. Die Kostenersparnis beträgt in diesem Fall bis zu 30 Prozent. Der Grund: niedrigere Gesprächsgebühren und geringere Investitionen in eine klassische TK-Infrastruktur.
Keine Überraschung ist, dass vor allem Firmen aus den Bereichen Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zu den Vorreitern bei VoIP zählen. Sie verfügen über eine größere Erfahrung mit modernen Kommunikationstechniken als bodenständige Branchen wie etwa das Baugewerbe.
Bei den privaten Nutzern telefonieren vor allem die 18- bis 24-Jährigen über das Internet. In dieser Altersgruppe nutzt laut Bitkom fast jeder Vierte einen Breitbandanschluss, um darüber zu telefonieren. Dagegen hat die ältere Generation mit Voice over IP wenig im Sinn: Nur 4 Prozent der über 60-Jährigen nutzen Voice-over-IP.
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