Home » Netzwerk » Storage
06.07.2009

Im Normalbetrieb kein Lüfter notwendig:
Kleiner und ruhiger NAS-Server von Synology

von Werner Veith

Der NAS-Server »Disk Station DS409slim« von Synology nimmt vier 2,5-Zoll-Platten auf, was dem Energieverbrauch zu gute kommt. Mit vier Disks lässt sich auch Raid 6 für eine höhere Datensicherheit realisieren.

Gerade für den Einsatz im Büro ist der NAS-Server »Disk Station DS409slim« von Synology interessant. Im normalen Betrieb soll das System ohne Lüfter arbeiten, und auch sonst sollen sich diese nur mit geringer Drehzahl rotieren. Vier 2,5-Zoll-Festplatten nimmt das Gerät auf. Dank dieser soll der Stromverbrauch im Normalbetrieb mit vier Platten bei 19 Watt liegen. Allerdings werden nur HDD- oder SDD-Festplatten mit bis zu 500 Gigabyte unterstützt, weswegen die Gesamtkapazität bei maximal 2 Terabyte liegt. Dank der vier Platten arbeitet der NAS-Server auch mit Raid 6, weswegen dann bis zu zwei Platten ausfallen können, ohne dass Daten verloren gehen.

In dem NAS-Server »Disk Station DS409slim« von Synology arbeiten 2,5-Zoll-Festplatten, weshalb das System im normalen Betrieb mit vier Disks mit 19 Watt auskommen soll.

Vier Platten erlauben aber auch Raid 5 mit einer Spare-Platte. Dann muss der Administrator im Fehlerfall nicht vor Ort sein, um die defekte Platte auszutauschen. Stattdessen kommt die Spare-Platte zum Einsatz. Außerdem beherrscht die Diskstation auch Rad 0, 1, 5 und JBOD (Just-a-Bunch-of-Disks).

In dem Server arbeitet ein 1,2-GHz-Prozessor mit 128 MByte Arbeitsspeicher und besitzt ein Gigabit-Interface, zwei USB- und einer eSATA-Schnittstelle. Über die letzten beiden lassen sich externe Festplatten anschließen. Und nur auf diesen unterstützt der NAS-Server auch FAT und NTFS als Dateisystem. Ansonsten kommt Ext3 zum Einsatz.

Mit Hilfe von »Data Replicator 3« sichern Windows-Nutzer ihre Desktop-Daten auf dem NAS-Server. Über einen USB-Copy-Button kopiert die Disk-Station den Inhalt eines USB-Sticks auf einen vorher definierten Ort des DS409slim. Dieser kostet ohne Disks 412 Euro.

Verwandte Artikel
Leserkommentare

Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.

» Tipp der Redaktion

Bild zu "Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung"

Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung

Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.

Bild zu "Vmware-Praxis: Virtuelle Maschine mit fehlerhaftem RedoLog"

Vmware-Praxis: Virtuelle Maschine mit fehlerhaftem RedoLog

Schließt eine virtuelle Maschine (VM) auf einem Vmware-Server eine Operation wegen zu wenig Plattenplatz nicht ab, hilft es die Snapshot-Dateien zu löschen. Eventuell bootet die VM danach nicht mehr. Dieses Problem lässt sich ohne Restore beheben.

» Top-Stories der Woche

Bild zu "Oswald P. Zimmermann wird in Europäischen Wirtschaftssenat berufen"

Oswald P. Zimmermann wird in Europäischen Wirtschaftssenat berufen

Der Vorstandsvorsitzender des Technologieanbieters Datango, Oswald P. Zimmermann, wird am 23. März in den Europäischen Wirtschaftssenat berufen. In dem Gremium soll Zimmermann die Belange der Unternehmer in den Bereichen E-Learning, Prozess-Automation und -Navigation auf europäischer Ebene voranbringen.

Bild zu "Google will China den Rücken kehren"

Google will China den Rücken kehren

Nach Informationen von Insidern wird Google seine Aktivitäten in China einstellen. Der Betreiber der weltweit führenden Suchmaschine reagiert damit auf die harte Linie der chinesischen Regierung, die weiterhin auf einer Zensur von Suchresultaten besteht.

» Meistgelesene News

Bild zu "Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten"

Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten

Eigentlich muss der Nutzer beim Wechsel vom Release-Candidate zur finalen Version eine Neuinstallation vornehmen. Aber es gibt einen Trick von Microsoft, damit ein Upgrade doch funktioniert. Network Computing hat es ausprobiert.

Bild zu "Kaspersky Lab: Internet-Wurm Koobface startet Großangriff"

Kaspersky Lab: Internet-Wurm Koobface startet Großangriff

Auf Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook rollte eine neue Angriffswelle zu. Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat innerhalb der letzten Tage eine Verdoppelung der Zahl der Command-and-Control-Server des Wurms »Koobface« registriert. Laut Kaspersky lassen sich Attacken mithilfe einfacher Vorsichtsmaßnahmen abwehren.

» Preisvergleich Top 5

» Network-Computing-Tests

Zwei Netbooks im Praxistest

Spielzeug oder Arbeitswerkzeug? Das Asus EeePC 901 und Samsungs NC 10 im Büroalltag

Universal Desktops von Igel

Die neue Thin-Client-Familie von Igel macht IT einfach.

Test: Paessler siegt im Streit der Network-Monitoring-Produkte

Mit einer Empfehlung der NWC-Redaktion kann sich Paesslers PRTG Network Monitor 7.2 schmücken. Die Netzwerk-Monitoring-Software distanzierte drei Konkurrenten.