Storage-Management:
Open-E: »Funktionsfeuerwerk« bei Version 6 der Storage-Management-Software
Ein »Feuerwerk« neuer Funktionen weist laut Open-E die sechste Version der »IP-Data-Storage-Software« des Unternehmens auf. Mit dem Programm lassen sich NAS-Systeme, iSCSI- und Infiniband-Geräte sowie Fibre-Channel-Storage-Komponenten verwalten. Auch eine kostenlose Lite-Version ist verfügbar.
In den Real-World Labs von Network Computing verrichtet die IP-Storage-Management-Software von Open-E bereits seit geraumer Zeit ihren Dienst – zur Zufriedenheit des für Tests zuständigen Kollegen Andreas Stolzenberger.
Der Hersteller hat jetzt die sechste Generation seiner IP-Storage-Management-Software herausgebracht. Das Betriebssystem »Open-E Data Storage Software V6« (DSS V6) wartet mit einer neuen Architektur, erweiterten Benutzer-Schnittstellen und mit einer Vielzahl neuer Funktionen auf. Es lässt sich von der Web-Seite der Firma herunterladen.
Mit Open-E DSS lassen sich unter anderem Snapshots erstellen. Die Verwaltung erfolgt über ein Web-GUI.
Installiert werden kann das Programm auf allen Medien, einschließlich der internen Festplatte, RAID-Arrays, USB-Sticks, SATA-Platten und IDE-DOMs (Disk-On-Modules) oder jedem anderen bootfähigen Medium. Die Software unterstützt Datei- und Block-Storage-Management für alle gängigen Speichersystem-Techniken, von NAS über iSCSI bis hin zu Infiniband und FC.
Für Storage-Geräte bis 64 TByte
Zu den erweiterten Funktionen von Open-E DSS V6 gehören Daten- und Volumen-Replizierung, Volumen-Snapshot, automatisches Failover für iSCSI-Volumes, WORM und NDMP sowie ein integrierter Virenschutz.
Entwickelt wurde Open-E DSS V6 für den Einsatz in Verbindung mit einer Vielzahl von Hardware-RAID-Plattformen. Unterstützt werden logische Volumes größer als 16 TByte. Die Software wird mit Lizenzen für 4, 8, und 16 TByte angeboten. Optional kann die Kapazität in Stufen von 2 TByte bis auf 64 TByte erweitert werden.
Das DSS-V6 kann mit einem Web-Browser von überall innerhalb des Netzwerks verwaltet werden. Es bietet ein automatisches Failover für iSCSI-Volumes. Die Daten des primären Servers werden in diesem Fall in Echtzeit auf einem sekundären Server gespiegelt.
Zudem bietet die Software sowohl synchrone als auch asynchrone Volume-Replikation. Asynchrone Volume-Replication ist auch über das WAN möglich. Neu ist das Systemmonitoring auf Basis von SNMP. Es erlaubt dem Anwender die schnelle und einfache Überwachung der Systemleistung.
Die kostenlose Version Open-E DSS V6 Lite ist für 2 TByte lizenziert und kann bis zu zehn Mal pro User heruntergeladen werden. Ältere Open-E-DSS-Versionen lassen sich für 300 Euro auf V6 umstellen.
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