Entry-Level-System:
Lablog Online: SAN-System DS3400 bereit zum Test
Einer ersten Begutachtung muss sich das SAN-Storage-System »DS34000« von IBM in den Real-World Labs in Poing unterziehen. Bis auf ein zwei Dinge macht das Entry-Level-System einen ersten guten Eindruck.
Für den Test der Entry-Level-SAN-Storage-Systeme hat IBM eine DS3400 in das Labor Poing entsandt. Die OEM-Lösung von LSI mit zwei 4-GBit/s-FC-Elementen zielt auf kleinere Installationen in Bereichen ohne großes Storage-Know-how. Wie die »AX4« von EMC kommt auch die DS3400 ohne Service-Techniker ins Haus. Laut IBM kann der Anwender das Speichersystem selbst ohne Schwierigkeiten in Gang setzen.
Das Entry-Level-SAN-Storage-System »DS4300« von IBM
Nach dem Auspacken verbindet das Laborteam die beiden Controller der Speichereinheit mit dem LAN und dem FC-SAN (Fibre-Channel-SAN). Anders als erwartet, besorgen sich die LAN-Interfaces keine IP-Adresse vom DHCP-Server. Die Frage, wie der Verwalter dann die Erstkonfiguration erledigen soll, beantwortet sich zügig und überraschend einfach.
Ein mit dem SAN verbundener Windows-2003-Server entdeckt ein Dummy-Laufwerk des DS3400 im SAN. Die Java-Management-Sofware von IBM lokalisiert daraufhin das Storage-System über den Fibre-Channel-Link und offeriert Management-Funktionen im In-Band-Modus. So kann der Verwalter der Platteneinheit zwei IP-Adressen zuordnen und auf Out-of-Band-Management umschalten.
Neu erstellte LUNs (Logical-Unit-Number) weist die DS4300 allerdings wechselweise einem der beiden Controller zu. Multi-Pathing mit Active-Active-Failover scheint IBM in der kleinen Speicherkiste noch nicht anzubieten.
Davon abgesehen hinterlässt die DS3400 einen guten ersten Eindruck. IBM hält das Versprechen, eine simpel zu verwaltende Speicherlösung zu liefern. Im SAN-Schwerpunkt der Ausgabe 8/2008 wird sich die DS4300 nun der Konkurrenz wie einer AX4 von EMC und anderen Geräten stellen müssen.
Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.
» Tipp der Redaktion
Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung
Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.
Vmware-Praxis: Virtuelle Maschine mit fehlerhaftem RedoLog
Schließt eine virtuelle Maschine (VM) auf einem Vmware-Server eine Operation wegen zu wenig Plattenplatz nicht ab, hilft es die Snapshot-Dateien zu löschen. Eventuell bootet die VM danach nicht mehr. Dieses Problem lässt sich ohne Restore beheben.
» Top-Stories der Woche
Oswald P. Zimmermann wird in Europäischen Wirtschaftssenat berufen
Der Vorstandsvorsitzender des Technologieanbieters Datango, Oswald P. Zimmermann, wird am 23. März in den Europäischen Wirtschaftssenat berufen. In dem Gremium soll Zimmermann die Belange der Unternehmer in den Bereichen E-Learning, Prozess-Automation und -Navigation auf europäischer Ebene voranbringen.
Google will China den Rücken kehren
Nach Informationen von Insidern wird Google seine Aktivitäten in China einstellen. Der Betreiber der weltweit führenden Suchmaschine reagiert damit auf die harte Linie der chinesischen Regierung, die weiterhin auf einer Zensur von Suchresultaten besteht.
» Meistgelesene News
Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten
Eigentlich muss der Nutzer beim Wechsel vom Release-Candidate zur finalen Version eine Neuinstallation vornehmen. Aber es gibt einen Trick von Microsoft, damit ein Upgrade doch funktioniert. Network Computing hat es ausprobiert.
Kaspersky Lab: Internet-Wurm Koobface startet Großangriff
Auf Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook rollte eine neue Angriffswelle zu. Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab hat innerhalb der letzten Tage eine Verdoppelung der Zahl der Command-and-Control-Server des Wurms »Koobface« registriert. Laut Kaspersky lassen sich Attacken mithilfe einfacher Vorsichtsmaßnahmen abwehren.
» Preisvergleich Top 5
» Network-Computing-Tests
Zwei Netbooks im Praxistest
Spielzeug oder Arbeitswerkzeug? Das Asus EeePC 901 und Samsungs NC 10 im Büroalltag
Universal Desktops von Igel
Die neue Thin-Client-Familie von Igel macht IT einfach.
Test: Paessler siegt im Streit der Network-Monitoring-Produkte
Mit einer Empfehlung der NWC-Redaktion kann sich Paesslers PRTG Network Monitor 7.2 schmücken. Die Netzwerk-Monitoring-Software distanzierte drei Konkurrenten.
- Network Computing Whitepaper-Center. Jetzt aktuelle Whitepaper und CaseStudies herunterladen!
- Hier finden Sie Software zum Thema Eventmanagement