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13.08.2008

Entry-Level-System:
Lablog Online: SAN-System DS3400 bereit zum Test

von Andreas Stolzenberger

Einer ersten Begutachtung muss sich das SAN-Storage-System »DS34000« von IBM in den Real-World Labs in Poing unterziehen. Bis auf ein zwei Dinge macht das Entry-Level-System einen ersten guten Eindruck.

Für den Test der Entry-Level-SAN-Storage-Systeme hat IBM eine DS3400 in das Labor Poing entsandt. Die OEM-Lösung von LSI mit zwei 4-GBit/s-FC-Elementen zielt auf kleinere Installationen in Bereichen ohne großes Storage-Know-how. Wie die »AX4« von EMC kommt auch die DS3400 ohne Service-Techniker ins Haus. Laut IBM kann der Anwender das Speichersystem selbst ohne Schwierigkeiten in Gang setzen.

Das Entry-Level-SAN-Storage-System »DS4300« von IBM

Nach dem Auspacken verbindet das Laborteam die beiden Controller der Speichereinheit mit dem LAN und dem FC-SAN (Fibre-Channel-SAN). Anders als erwartet, besorgen sich die LAN-Interfaces keine IP-Adresse vom DHCP-Server. Die Frage, wie der Verwalter dann die Erstkonfiguration erledigen soll, beantwortet sich zügig und überraschend einfach.

Ein mit dem SAN verbundener Windows-2003-Server entdeckt ein Dummy-Laufwerk des DS3400 im SAN. Die Java-Management-Sofware von IBM lokalisiert daraufhin das Storage-System über den Fibre-Channel-Link und offeriert Management-Funktionen im In-Band-Modus. So kann der Verwalter der Platteneinheit zwei IP-Adressen zuordnen und auf Out-of-Band-Management umschalten.

Neu erstellte LUNs (Logical-Unit-Number) weist die DS4300 allerdings wechselweise einem der beiden Controller zu. Multi-Pathing mit Active-Active-Failover scheint IBM in der kleinen Speicherkiste noch nicht anzubieten.

Davon abgesehen hinterlässt die DS3400 einen guten ersten Eindruck. IBM hält das Versprechen, eine simpel zu verwaltende Speicherlösung zu liefern. Im SAN-Schwerpunkt der Ausgabe 8/2008 wird sich die DS4300 nun der Konkurrenz wie einer AX4 von EMC und anderen Geräten stellen müssen.

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