Einzug von Backup-to-Disk:
Thema der Woche: Backup - Teil 1: Stand der Dinge
Backups sind eines der essenziellen IT-Aufgaben im Unternehmen. Mittlerweile ist es aber nicht mehr allein die klassische Speicherung auf Tapes. Eine bunte Mischung findet sich in den Firmen wieder.
Network Computing hat sich mit verschiedenen Firmen aus dem Storage-Bereich über die aktuelle Situation bei Backups in den Unternehmen unterhalten. Lesen im ersten Teil die Statements von CA, Falconstor, Fast Lane, Fujitsu Siemens Computers, Kroll Intrack Medien, Quantum, Netapp, Symantec, TIM und Transtec.
Im zweiten Teil folgen dann CA, Fast Lane, Quantum, Symantec, TIM und Transtec Aussagen zur Frage von Compliance. Von Falconstor, Fujitsu Siemens Computers, Netapp, Symantec und Transtec gibt es Aussagen zu Recovery.
Schließlich hat Network Computing die Unternehmen zu pragmatischen Ansätzen im Backup-Bereich befragt. Im dritten Teil finden Sie die Antworten von CA, Falconstor, Fast Lane, Fujitsu Siemens Computers, Kroll Intrack Medien, Quantum, Netapp, Symantec und TIM.
Stefan Ehmann, Business-Technology-Mann bei CA
Stefan Ehmann, Business-Technology-Mann bei CA: »Die Bedeutung von Tapes hat sich in der letzten Zeit sicherlich gewandelt. Noch vor fünf Jahren war es das einzige Medium, das ein Anwender hatte, um vernünftige Backups zu machen. Mittlerweile gibt es sehr viele Wahlmöglichkeitn. Wir stellen ganz klar fest, dass sich nun bei den ersten Kunden eine Storage-Hierarchie (Tiering) mit mehren Ebenen aufbaut: Also Backup-Daten in einem ersten Schritt auf eine Virtual-Tape-Library (VTL), auf Backup-to-Disk oder mit CDP-Technologien (Continous-Data-Protection) speichern. Dann erst werden sie in einem zweiten oder dritten Schritt auf Band gesichert. Eigentlich ist Backup heute eine Kombination aus vielen solcher Technologien.«
Guy Berlo, Geschäftsführer Falconstor Software
Guy Berlo, Geschäftsführer Falconstor Software: »Vor allem größere Unternehmen, die über Filialen, Geschäftsstellen oder weitere Standorte verfügen, setzen dort neuerdings vermehrt kleinere VTLs (Virtual-Tape-Library) ein.« Das seien oft Systeme, die nicht mehr als zwei Terabyte Kapazität hätten. »Diese Systeme übermitteln dann die Daten für das eigentliche Backup an das zentrale Rechenzentrum. Der Vorteil ist: Für ein schnelles Recovery in den Außenstellen stehen die Daten dort nach wie vor kostengünstig zur Verfügung. Und keine Sekretärin muss hierbei noch einen Autoloader füttern.«
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