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05.06.2008

Auch ohne Festplatten konfigurierbar:
NAS-Speicher von Qnap fasst bis zu vier Terabyte

von Werner Veith

Das Einstiegsmodell »TS-409U« für den Rackeinsatz von Qnap bietet vier Festplatteneinschübe. So kann das System Sata-I- oder -II-Harddisks mit einer Gesamtkapazität von bis zu vier Terabyte Speicher bereitstellen.

Bei dem NAS-Speicher TS-409U von Qnap stehen alle vier Festplatteneinschübe als Datenspeicher zur Verfügung. Die Rack-montierbare Lösung bringt ihr Linux-Betriebsystem selbst mit. Diesem stehen ein Marvel-5281-Prozessor (500 MHz) und 512 MByte RAM zur Verfügung. So lässt sich das System auch konfigurieren, wenn noch keine Festplatten vorhanden sind.

Das NAS-System »TS-409U« von Qnap stellt über vier Festplatten bis zu vier Terabyte zur Verfügung.

Diese sind hot-swappable. Sie lassen mit Raid 0, 1, 5 oder 6 konfigurieren. Auch als Jbod (Just-a-Bunch-of-Disks) arbeitet das NAS-System. Außerdem beherrscht der NAS Online-Raid-Erweiterung und -Raid-Migration. Raid 6 macht mit vier Platten allerdings wenig Sinn. Dies bedeutet zwei Speicher- und zwei Parity-Platten. Der Vorteil von Raid 6 kommt erst mit 6 Platten zum Tragen. Hier wäre es sinnvoller das System als Raid 1+0 zu betreiben, also jeweils zwei Platten zu spiegeln und Striping für einen schnelleren Zugriff einzusetzen.

TS-409-U nutzt die Status-Daten von S.M.A.R.T-Festplatten. Die Gesundheit der Festplatten überprüft das Programm HDD. Mittels der Software HHS bekommt der Administrator die Status-Informationen wie die Temperatur der Festplatten. Mit dem NAS-System kommt auch eine Backup-Software mit (One-Touch-Copy-Button). Es soll aber auch mit verschiedenen Lösungen von Drittherstellern zusammen arbeiten.

Der NAS-Speicher besitzt ein Gigabit-Interface. Außerdem gibt es drei USB-Ports. Das System ohne Festplatten kostet 680 Euro. Es ist über den Distributor Litec Computer erhältlich.

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