Storage-Systeme: NAS und iSCSI:
Maxdata: NAS und SAN in einem Gerät
»Belinea B.Center« heißt ein Speichersystem, das Maxdata für kleinere und mittelständische Firmen konzipiert hat. Es kombiniert Network-Attached-Storage mit iSCSI-SAN und hat eine Kapazität von bis zu 4 TByte.
Bis zu vier Festplatten von jeweils 1 TByte lassen sich in dem Belinea B.Center von Maxdata unterbringen. Das System kann der Nutzer mit iSCSI- oder Serial-ATA-Disks bestücken.
Die Management-Tools und dazugehörige grafische Benutzeroberfläche sind so ausgelegt, dass auch durchschnittliche Computerkenntnisse ausreichen, um das Speichersystem zu konfigurieren. Dies ist für Firmen wichtig, die kleine Filialen mit einem Backup- oder Storage-System ausrüsten wollen. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, kann der Systemverwalter »remote« auf das Gerät zugreifen.
Mit vier SATA-Platten hat das B.Center eine Speicher-kapazität von bis zu 4 TByte.
Das B.Center arbeitet mit Windows Active Directory zusammen. Der Datenverkehr wird verschlüsselt, um Angreifern keinen Zugang zu den Informationen zu ermögliche.
Integriert ist eine Backup-Funktion, mit der sich Daten zeitgesteuert sichern lassen. Zudem können Verzeichnisse und ganze Laufwerke repliziert und bei Bedarf wiederhergestellt werden.
In das LAN wird das B.Center über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle integriert. Zusätzliche stehen vier USB-2.0-Interfaces bereit. Daran lässt sich beispielsweise eine unterbrechungsfreie Stromversorgung anschließen, um bei Stromausfall das Gerät »geordnet« herunterzufahren.
Für externe Festplatten steht eine externe SATA-Schnittstelle zur Verfügung. Folgende RAID-Level werden unterstützt: neben den obligatorischen Levels 0 und 1 auch 5 und 6.
Maxdata bietet das Belinea B.Center für rund 520 Euro an (zuzüglich Mehrwertsteuer). Zu den schärfsten Konkurrenten des B.Center gehören unter anderem die »ReadyNAS-Pro«-Geräte von Netgear, die »Tigerstor«-Systeme von SMC oder das T-409 Pro Turbo von Qnap.
Noch ein Hinweise für Leser, die mehr zu Thema »Storage-Area-Network in mittelständischen Firmen« wissen möchten: Mein Kollege Werner Veith hat die Ergebnisse einer Diskussionsrunde von Herstellern und Systemintegratoren zu diesem Bereich in einem Beitrag zusammengefasst. Er ist auf dieser Seite zu finden.
Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.
» Tipp der Redaktion
Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung
Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.
Vmware-Praxis: Virtuelle Maschine mit fehlerhaftem RedoLog
Schließt eine virtuelle Maschine (VM) auf einem Vmware-Server eine Operation wegen zu wenig Plattenplatz nicht ab, hilft es die Snapshot-Dateien zu löschen. Eventuell bootet die VM danach nicht mehr. Dieses Problem lässt sich ohne Restore beheben.
» Top-Stories der Woche
Anforderungen an IT-Architekturen der Zukunft
In einer aktuellen Diskussionsrunde über die Transformation der IT waren sich Experten von Unternehmen wie SAP, Layer 7 Technologies und iTKO und Anwender einig: zukunftssichere IT-Architekturen müssen trendunabhängig konzipiert werden und eine Standardisierung und Wiederverwendbarkeit von Software-Komponenten ermöglichen.
Microsoft mit neuem Volumenlizenz-Modell
Nachdem das bisherige Volumenlizenzprogramm »Select« nächstes Jahr ausläuft, hat Microsoft jetzt den Nachfolger vorgestellt. »Select Plus« soll den Unternehmenskunden neben vereinfachtem Software Asset Management, auch automatische Rabattierungen und eine verbesserte Software Assurance bieten.
» Meistgelesene News
Praxis: Die sechs größten Sicherheitsrisiken bei der Server-Virtualisierung
Das Virtualisieren von Servern ist derzeit ein »Hype«-Thema. Doch bei aller Euphorie, was den Nutzen dieser Technik betrifft, wird oft ein wesentlicher Punkt vergessen: die Sicherheit. Die Beratungsgesellschaft Gartner hat sechs Risiken identifiziert, die bei der Servervirtualisierung lauern.
Es geht doch: Windows 7 RC auf Vollversion updaten
Eigentlich muss der Nutzer beim Wechsel vom Release-Candidate zur finalen Version eine Neuinstallation vornehmen. Aber es gibt einen Trick von Microsoft, damit ein Upgrade doch funktioniert. Network Computing hat es ausprobiert.
» Preisvergleich Top 5
» Network-Computing-Tests
Zwei Netbooks im Praxistest
Spielzeug oder Arbeitswerkzeug? Das Asus EeePC 901 und Samsungs NC 10 im Büroalltag
Universal Desktops von Igel
Die neue Thin-Client-Familie von Igel macht IT einfach.
Test: Paessler siegt im Streit der Network-Monitoring-Produkte
Mit einer Empfehlung der NWC-Redaktion kann sich Paesslers PRTG Network Monitor 7.2 schmücken. Die Netzwerk-Monitoring-Software distanzierte drei Konkurrenten.
- Network Computing Whitepaper-Center. Jetzt aktuelle Whitepaper und CaseStudies herunterladen!
- Hier finden Sie Software zum Thema ECM