Differenzierte Betrachtung bei Unified-Storage notwendig:
Thema der Woche: Mittelstand mit dem Thema SAN konfrontiert
Storage-Area-Networks (SANs) sind bisher eher eine Domäne der großen Unternehmen gewesen. Doch auch im Mittelstand steigen die Anforderungen an Speicherlösungen. Geht es nun auch für diesen eindeutig in Richtung SAN? Wie soll ein Mittelständler mit diesem Thema umgehen? Network Computing sprach darüber mit Adiva, Gingcom, Hewlett-Packard, Open E und Maxdata.
Network Computing: Unterscheiden sich die Storage-Installationen eines Mittelständlers noch von denen von größeren Unternehmen? Gibt es bevorzugte Architekturen im Mittelstand?
Michael Schwend, Technical-Sales-Manager bei Gingcom
Michael Schwend, Technical-Sales-Manager bei Gingcom: Ganz klar ja. Gerade im Mittelstand ist die IT nicht Selbstzweck, sondern das unterstützende Gerüst für den wesentlich wichtigeren Produktionsbetrieb. Es ist verbreitete Praxis, dass IT-Infrastrukturprojekte zumeist nur dann angegangen werden, wenn die Wachstumsschmerzen ein Handeln absolut zwingend erforderlich machen.
Martin Spiekmann, Produktmanager Storage bei Maxdata International: Die Anforderungen im Mittelstand unterscheiden sich in keiner Weise von denen größerer Unternehmen. Es gibt einen Bedarf nach möglichst hoher Verfügbarkeit. Auch das Streben nach effizienter Auslastung von Ressourcen und die immer kürzeren Backup-Fenster haben längst Einzug in mittelständische IT-Architekturen gehalten. SAN-Systeme auf Basis von FC-Komponenten (Fibre-Channel) sind dabei vorrangige Wahl.
Janusz Bak, CTO bei Open-E: Storage-Lösungen für den Mittelstand unterscheiden sich in drei wesentlichen Aspekten von denen größerer Unternehmen: Kapazität, Verfügbarkeit und Ausbaufähigkeit. Für KMUs (kleine und mittelständische Unternehmen) sind Kapazitäten im Gigabyte- oder einstelligen Terabyte-Bereich in der Regel völlig ausreichend.
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