Storage-Software:
Open-E: Mehr Sicherheit durch Storage-Software
Unter anderem um automatische Fail-over-Funktionen hat Open-E ihre Storage-Lösung »Data Storage Server« (DSS) erweitert.
»Data Storage Server« von Open-E ist ein Programmpaket auf Basis von Linux. Es ermöglicht ein zentrales IP-gestütztes Storage-Management. Zu den Besonderheiten von DSS gehört, dass die Software sowohl Network-Attached-Storage (NAS) als auch iSCSI und Fibre Channel unterstützt.
Das Betriebssystem ist auf einem USB-Disk-on-Module (DoM) vorinstalliert. Das erleichtert es, einen NAS-Server oder ein iSCSI-Target aufzusetzen.
Die neue Version von DSS unterstützt ein automatisches Fail-over über iSCSI. Dabei werden virtuelle IP-Adressen verwendet. Fällt der primäre Storage-Server aus oder wird er wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren, schaltet das Betriebssystem auf ein zweites System um.
NDMP wird unterstützt
Zudem hat Open-E in DSS eine Worm-Funktion (Write Once, Read Many) integriert. Sie stellt sicher, dass Daten auf eine Festplatte geschrieben, anschließend aber nicht mehr verändert oder gelöscht werden können. Dies ist für Anwender wichtig, die Compliance-Auflagen erfüllen müssen, etwa Regierungsstellen oder Aktiengesellschaften.
Auf der diesjährigen CeBIT zeigte Open-E auch eine Implementierung des Network Data Management Protocol (NDMP) in DSS. Das Protokoll ermöglicht es, mithilfe von Backup-Programmen Sicherungs- und Restore-Vorgänge von NAS-Systemen zu steuern.
Die NDMP-Implementierung von Open-E unterstützt die Backup-Lösungen von Symantec (Net Backup), EMC (Legato Networker) und CA (Brightstor).
Versionen und Preise
Drei Ausgaben von DSS stehen zur Wahl: Diejenige für Storage-Systeme mit 4 TByte kostet rund 640 Euro, die für 8 TByte an die 770 Euro. Für rund 1000 Euro ist das Paket für 16-TByte-Systeme zu haben.
Wer die Software ausprobieren möchte, kann auch zu DSS Lite greifen. Diese leicht abgespeckte Version des Pakets ist kostenlos verfügbar.
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