Storage-Systeme:
Dell präsentiert iSCSI-SAN von Equallogic
Kurz nach Abschluss der Übernahme von Equallogic hat Dell iSCSI-SAN-Arrays vorgestellt, die aus der Entwicklungsabteilung der Neuerwerbung stammen.
Nach dem Kauf von Equallogic für 1,4 Milliarden Dollar hat Dell nun die »Return-on-Invest«-Phase eingeleitet. Mit den SAN-Arrays der Reihe PS5000 will Dell im iSCSI-Markt Geld verdienen.
Die PS5000-Systeme haben eine Speicherkapazitätvon bis zu 16 TByte.
Die Systeme sind in Deutschland ab rund 19.700 Euro zu haben. In den USA kostet die Einstiegskonfiguration rund 19.000 Dollar.
Basis ist ein Chassis mit 16 Einschüben. Drei Systemversionen werden angeboten: das PS5000XV hat eine Kapazität von bis zu 4,8 TByte, das PS5000X kommt auf 6,4 TByte. Beide sind mit 16 Slots bestückt und für SAS-Festplatten (Serial-Attached SCSI) ausgelegt.
In das XV lassen sich SAS-Disks mit 15.000 Umdrehungen pro Minuten einbauen, in das Model X Platten mit 10.000 Umdrehungen pro Minute.
PS5000E mit 16 SATA-Platten
Wahlweise mit 8 oder 16 Einschüben ist das PS5000E ausgerüstet. Pro Array beträgt die Speicherkapazität bis zu 16 TByte. Bei der E-Serie kommen preisgünstigere SATA-Platten zum Zuge. Daher dürfte dieses System gerade für preisbewusste Anwender die erste Wahl sein.
Alle drei Systeme unterstützen bis zu 512 Hosts und lassen sich zu einem SAN (Storage-Area-Network) zusammenfassen, das bis zu 192 TByte Daten fasst.
Die PS5000-Linie ist über Dells Einstiegsmodellen der Reihe Powervault MD3000i sowie den Fibre-Channel-Storage-Produkten der AX-Serie angesiedelt. Noch leistungsfähiger und teurer sind die FC- und iSCSI-Systeme der CX-Reihe.
Ein kleines Detail am Rande: Das straffere Kostenmanagement von Dell ist bei den PS5000-Systemen bereits zu erkennen. Equallogic bot noch unterschiedliche Chassis für die SAS-Modelle (14 Einschübe) und SATA-Geräte (16 Einschübe) an. Nun ist Maßzahl die 16, was sich günstig auf die Fertigungstiefe und damit die Herstellungskosten auswirkt.
Hier der Link zur Produktseite der PS5000-Systeme.
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