Virtualisierte Umgebungen absichern:
CeBIT: Defendo VM bietet unter Vmware ESX Schutz gegen Internet-Bedrohungen
Das Security-Unternehmen Linogate aus Augsburg hat eine Version seiner Sicherheits-Appliance »Defendo« vorgestellt, die virtuellen Umgebungen unter Vmware ESX schützt.
Die Sicherheitslösung Defendo von Linogate lief bislang auf speziellen Security-Appliance-Plattformen. Jetzt bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Augsburg unter dem Namen »Defendo VM« die Sicherheitsfunktionen auch als Software für Vmware ESX an.
Die Defendo-Serie bietet Schutz gegen alle Bedrohungen von außen: Hacker-Angriffe, Viren, Trojaner, Würmer, Spam-Mails, Verbindungs-Hijacking und den Transfer von unerwünschten Dateien. Die einzelnen Module der Lösung werden mithilfe einer grafischen Oberfläche verwaltet.
So erhält der User eine integrierte Sicherheitslösung (Unified-Threat-Management), die Einbrüche ins Unternehmensnetz verhindert. Die Software ist laut Linogate auch für Angriffe auf Voice-over-IP-Anlagen gerüstet.
Support für Multi-Core-Prozessoren
Die neue Variante Defendo VM ist für den Einsatz unter Vmware ESX konzipiert. Ausgabe 5.1 unterstützt Server mit Mehrkernprozessoren. Der Einsatz solcher Systeme empfiehlt sich, wenn Virtualisierung in Spiel kommt, alleine aus Gründen der höheren Performance.
Das Aufteilen von Funktionen auf zwei oder mehr virtuelle Maschinen bietet dem Anwender eine höhere Flexibilität. Er kann beispielsweise die Proxy-Funktion auf eine Virtual Machine verlagern, die Mail-Funktion auf eine andere. So ist es möglich, ein Fail-over-Cluster einzurichten, das eine höhere Ausfallsicherheit bietet.
Ein weiterer Vorteil einer virtuellen Umgebung zeigt sich bei der Wiederherstellung des Funktionszustands nach Ausfall von Hardware-Komponenten. In wenigen Minuten kann die oft unternehmenskritische Gateway-Funktion wieder bereitgestellt werden.
Die grafische Benutzeroberfläche von Defendo: Über diese Schaltzentrale konfiguriert der Administrator die Sicherheitsfunktionen.
Die Version von Defendo VM für 20 Arbeitsplätze kostet rund 1300 Euro, die Lizenz für bis zu 250 User rund 3780 Euro. Derselbe Preis gilt für die nach oben nicht limitierte Ausgabe der Software.
Linogates Partner Urano stellt übrigens eine Demo-Version der Software-Appliance mit einem Monat Laufzeit zum Testen zur Verfügung. Das Programm kann über diesen Link heruntergeladen werden.
Linogate ist auf der CeBIT in der Sicherheitshalle 11 zu finden.
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