Ressourcenbedarf sinkt eher:
Thema der Woche: Endpunkt-Sicherheit, Teil 1
In den vergangenen 24 Monaten haben Anti-Malware-Tools auf dem Endpunkt ihr Gesicht stark verändert. Neue Analyse-Engines und weitere Aufgaben wie NAC (Network-Access-Control) sind hinzugekommen. Nun steht Data-Loss-Prevention (DLP) vor der Tür.
Network Computing befragte Bitdefender, Kaspersky, Mcafee, Symantec und Trend Micro über ihre Einschätzung der Entwicklung bei der Endpunkt-Sicherheit. Lesen Sie im folgenden den ersten Teil der Aussagen. Die Statements finden Sie auch in den »IT Solutions Security 4/08«, S 22f.
Network Computing: Wie hat sich die Größe Ihres Endpoint-Tools in den vergangenen 24 Monaten in Bezug auf Ressourcennutzung entwickelt?
Magnus Kalkuhl,Viren-Analyst Central-Europe bei Kaspersky Lab
Magnus Kalkuhl,Viren-Analyst Central-Europe bei Kaspersky Lab: »Die Größe der Signaturdatenbanken ist natürlich gewachsen. Gerade was die CPU-Belastung betrifft, konnten wir aber durch ein Redesign der Scan-Engine viel herausholen. Auf Signatur basierende Scans sind auf vergleichbarer Hardware sogar schneller als bei den Vorgängerversionen.«
Isabell Unseld, PR-Managerin bei McAfee: »Das Ziel von McAfee ist es, alle bisher individuell notwendigen Treiber in einem einzigen zu vereinen. Das hat eine geringere Belastung und weniger Platzbedarf auf dem Desktop zur Folge. Außerdem bieten solche Endpoint-Tools für den Anwender auch eine große Flexibilität. Denn nicht alle Anwendungen müssen überall installiert werden.«
Olaf Mischkovsky, Solution-Architect in der Presales-Specialists-Group E/ME/A Central bei Symantec: »Inzwischen beträgt die Größe 30 MByte und ist damit um beinahe ein Drittel kleiner als die erste Version von Symantec-Endpoint-Protection. Die Größe der Tools auf der Festplatte umfasst heute 280 MByte – vorher war es das Doppelte. Wir arbeiten kontinuierlich am Produkt, so dass wir immer weniger Kapazität beanspruchen und damit Ressourcen einsparen.«
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