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10.11.2008

E-Mail-Sicherheit:
Studie: Viele deutsche Unternehmen verlieren wichtige E-Mails

von Bernd Reder

Die Überlastung der E-Mail-Systeme oder allzu eifrige Anti-Spam-Techniken führen dazu, dass Unternehmen wichtige E-Mails nicht erhalten. Laut einer Umfrage des E-Mail-Sicherheitsspezialisten Eleven betrifft dieses Problem mehr als 60 Prozent der Firmen.

Deutsche Unternehmen verlieren immer häufiger wichtige E-Mails. Dies ergab eine Umfrage, die der deutsche E-Mail-Sicherheitsspezialist Eleven auf der IT-Fachmesse Systems 2008 in München durchführte.

Demnach gaben 62,5 Prozent der befragten IT-Entscheider an, bereits einmal geschäftsrelevante E-Mails nicht erhalten zu haben. Schuld daran waren fehlerhafte Spam-Filter oder die Überlastung der E-Mail-Infrastruktur, etwa durch Spam-Wellen.

An die 56,4 Prozent der Befragten haben zudem bereits selbst wichtige E-Mails versandt, die nicht beim Empfänger ankamen. Und 55 Prozent der Befragten nannten als größte Gefahr, die durch Spam-E-Mails entsteht, den Verlust wichtiger Nachrichten – noch vor Phishing-Angriffen oder der Verbreitung von Schadsoftware wie Trojanern.

Für die Befragten ist daher die False-Positive-Rate (33,4 Prozent) neben der Spam-Erkennungsrate (36,5 Prozent) das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Spam-Filters.

»Angesichts der hohen Bedeutung der E-Mail für die geschäftliche Kommunikation kann jeder verloren gegangene Auftrag oder jede nicht angekommene Rechnung nicht nur wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen, sondern auch dem Image des Unternehmens schaden«, sagt Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von Eleven. »Spam wirksam zu bekämpfen und gleichzeitig möglichst wenige False Positives zuzulassen, ist heute die wichtigste Anforderung an eine E-Mail-Sicherheitslösung.«

Ein Drittel setzt Managed-Service für E-Mail-Schutz ein

Vor dem Hintergrund der steigenden Belastung von E-Mail-Infrastrukturen durch das kontinuierliche Spam-Wachstum gewinnt auch die Auslagerung von Anti-Spam-Maßnahmen zunehmend an Bedeutung.

So gab über ein Drittel der Befragten (34,7 Prozent) an, eine Anti-Spam-Lösung als Managed Service einzusetzen oder dies in naher Zukunft zu planen. Durch die Auslagerung können Unternehmen die Belastung ihrer E-Mail-Infrastruktur reduzieren und Kosten sparen.

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