Sicherheit für virtualisierte Umgebungen:
Virtual-Appliance von Gateprotect bietet Schutz für Vmware-Plattformen
Gateprotect bietet seine UTM-Firewall jetzt auch in Form einer Virtual-Appliance an. Damit schützt das Unified-Threat-Management-System auch Vmware-Installationen.
Alle Gateprotect-Virtual-Appliances haben den Zertifizierungsprozess von Vmware durchlaufen. Sie lassen sich über dieselbe Konsole steuern wie ihre Hardware-Pendants.
Nach Angaben der Hamburger Firma beherrschen die Virtual-Appliances gewissermaßen mehrere UTM-Disziplinen. Die Systeme sind vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit. Die Funktionen kann der Anwender je nach Anforderung zusammenstellen. So sind beispielsweise Spam-, Virus- und Web-Content-Filter verfügbar.
Die Virtual-Appliances werden auf den Vmware-Server installiert, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. Sie kontrollieren dort den internen und externen Datenverkehr. Die Systeme lassen sich wie alle Appliances mit dem Gateprotect-Command-Center verwalten.
Drei Modelle verfügbar
Die Virtual-Appliances sind wohl in den Ausführungen VMO 125, VMA 400 und VMX 1000 verfügbar. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der User und beginnt bei rund 700 Euro.
Die VMO 125 ist für Firmen mit 10 bis 25 Mitarbeiter vorgesehen. Zur Ausstattung gehören neben einer Firewall eine Deep-Packet-Inspection von Datenpaketen, ein VPN-Gateway für SSL und IPSec, diverse Proxies sowie Unterstützung von VLANs.
Bis zu 250 User verkraftet die VMA 400. Integriert sind unter anderem Load-Balancing- und Bridging-Funktionen.
Großunternehmen steht dagegen die VMX 1000 zur Verfügung. Diese Virtual-Appliance unterstützt laut Gateprotect bis zu mehrere 1000 Nutzer. Eine Besonderheit ist die Traffic-Shaping-Funktion. Außerdem bietet die Software eine erhöhte Ausfallsicherheit.
Sowohl die VMA 400 als auch die VMX 1000 sind zudem in der Lage, https-Daten zu scannen. Die meisten konkurrierenden Firewalls sind laut Gateprotect damit überfordert.
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