Schneller mit Multi-Core-Systemen:
Open-Source-Verschlüsselung TrueCrypt kommt in der Version 6.0
Systeme mit mehreren Prozessoren oder Kernen profitieren von der Version 6.0 der Software »TrueCrypt« durch schnellere Ver- und Entschlüsselung. Bei Windows-Systemen lässt sich nun ein zweites installieren, das komplett verborgen ist.
Durch Einsatz von mehreren Kernen oder Prozessoren läuft True-Crypt 6.0 entsprechend deren Anzahl schneller. Weiter nutzt die Software mehrere Cores für die Herleitung der Header-Keys. Dies beschleunigt den Mounting-Vorgang.
Ein Wizard hilft dem Anwender bei TrueCrypt, verschlüsselte Laufwerke zu erstellen.
Weiter kann True-Crypt nun ein Betriebssystem unter Windows komplett verbergen. Dieses liegt als eigener codierter Bereich (verborgenes Laufwerk) dann innerhalb einer mit True-Crypt verschlüsselten Partition oder Festplatte. Laut Online-Handbuch ist die Existenz des Volumes nicht festzustellen. Sollte ein Nutzer also sein Passwort für die verschlüsselte Partition weitergeben müssen, gibt er damit keinen Hinweis auf ein weiteres System preis .
Unter Windows-Vista oder -2008 lässt sich nun das ganze Laufwerk auch verschlüsseln, wenn dort eine erweiterte oder logische Partitionen existieren. Weiter enthält jedes True-Crypt-Volume einen Backup-Header. Dies verringert deutlich die Gefahr, dass dieses durch einen beschädigten Header nicht mehr zugänglich ist.
Unter Linux und Mac-OS-X lassen sich nun auch verborgene Laufwerke erzeugen. Bei Linux verwendet True-Crypt die im Kernel implementierten kryptographischen Dienste, falls das Laufwerk im XTS-Modus verschlüsselt wird. Die Open-Source-Software steht im Internet zum Download bereit.
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