Gewährleistung des Datenschutzes ist wichtig:
Angst vor Missbrauch: Anwender lügen bei Online-Registrierung
Unternehmen müssen die Daten mit Vorsicht genießen, die sie bei einer Online-Registrierung erhalten. Aus Angst vor Datenmissbrauch hat nach einer Umfrage von Fittkau & Maaß jeder fünfte dabei falsche Angaben gemacht.
Die Geschichte der öffentlichen Datenskandale hat eine lange Liste. Anwender wundern sich, woher das Unternehmen, das sie gerade mit einer Werbe-E-Mail beglückt, die eigene E-Mail-Adresse hat. Zudem nehmen Spam-E-Mails exorbitant zu. All dies führt nicht dazu, dass Anwender im Internet nur ungern ihre Daten preisgeben. Nach der aktuellen W3B-Umfrage von Fittkau & Maaß surfen rund 27 Prozent der 121.233 befragten deutschsprachigen Internet-Nutzer immer beziehungsweise vorwiegend mit falschen Namen. In dieses Bild passt auch, dass jeder fünfte bei der Online-Registrierung im letzten halben Jahr falsche Angaben gemacht hat. Davon sind zwei Drittel sogar »Wiederholungstäter«. Damit müssen Unternehmen solche Daten mit Vorsicht genießen. Auf der anderen Seite sollten sie sich auch Gedanken machen: Grund dafür sind die Angst vor Datenmissbrauch und Werbung.
Nach Umfrage von Fittkau & Maaß geben zwei Drittel der Befragten bei einer Online-Registrierung falsche Daten an, damit sie keine unerwünschte Werbung bekommen.
Als Grund für falsche Angaben nannten 66,1 Prozent, dass sie keine unerwünschte Werbung bekommen wollen. Weiter wollen 62 Prozent vermeiden, dass ihre Daten verkauft werden. 57,8 Prozent wollen die Website anonym nutzen. Außerdem verweigern 52,7 Prozent korrekte Angaben, weil unangemessen viele Daten abgefragt werden.
Aber es ist nicht die Unerfahrenheit bei den Surfern, die bei diesen die Angst vor Missbrauch der Daten verursacht. Diese nimmt im Gegenteil mit der eigenen Erfahrung zu. Langjährige Nutzer haben mit 59 Prozent Bedenken, bei den Neulingen sind nur 46 Prozent. Ganz wichtig ist für Online-Shops die folgende Zahl: Nur 79 Prozent halten diese für sicher, wenn sie ganz klar zeigen, dass sie den Datenschutz gewährleisten.
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