Unterschiede bei Microsoft und Vmware:
Kein Königsweg für Backups bei virtuellen Maschinen
Mit der Virtualisierung kommen auf Unternehmen auch zusätzliche Herausforderungen: Auch die virtuellen Maschinen mit ihren Applikationen müssen gesichert werden. Dabei gibt es verschiedene Ansätze mit Vor- und Nachteilen.
Die Virtualisierung verändert komplett die Administration im Rechenzentrum. Auch das Backup muss den neuen Situation angepasst werden. Schließlich geht es nicht mehr nur um die Sicherung der physikalischen, sondern auch der virtuellen Maschinen mit deren Images und den Applikationsdaten. Dabei gibt es verschiedene Ansätze mit Backup-Agenten in den virtuellen Maschinen (VMs), dem Sichern kompletter VMs oder der Speicherung der Images von VMs. Ein White-Paper von ESG erklärt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden. Dabei geht es auch auf Besonderheiten bei Vmware-ESX-Server und Microsoft-Hyper-V ein.
Nach einer Umfrage der Enterprise Strategy Group darf bei 40 Prozent der Ausfall von Applikation zwischen einer und vier Stunden liegen, bevor es zu ernsten Problemen kommt.
Für die Absicherung eines physikalischen Servers muss einmal eine ähnliche Hardware vorhanden sein, falls eine Komponente ausfällt. Weiter geht es darum, die Konfiguration des Servers zu sichern. Schließlich geht es darum die Daten auf dem Server regelmäßig zu sichern.
Mit der Virtualisierung nimmt einmal die Anzahl der zu sichernden Daten extrem zu. Denn nun kommen die virtuellen Maschinen (VMs) auf jedem Server hinzu. Außerdem beeinträchtigt der Backupprozess auch die VMs, insbesondere durch die I/O-intensiven Prozesse. Die Basis der VMs sind virtuelle Images, die ebenfalls irgendwo gesichert werden müssen. Hier können sehr schnell große Datenmengen anfallen. Mittlerweile gibt es Ansätze bei Virtualisierungslösungen, die mit einem Master-Image arbeiten und nur die Änderungen zu diesem bei den VMs ablegen.
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